Tusks – „Live At The Village Underground“
Zwischen Schmerz und Leidenschaft sowie Hoffnung und Trost balanciert Tusks auf ihrem ersten Livealbum.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Kritiken, Besprechungen und Rezensionen von aktuellen Alben, EPs und Singles. Mit Bewertung und Anspieltipps.
Zwischen Schmerz und Leidenschaft sowie Hoffnung und Trost balanciert Tusks auf ihrem ersten Livealbum.
Bob Mould besingt auf „Blue Hearts“ die Krise Amerikas und erkennt Parallelen zu Beginn der Reagan-Ära. Das hat neben der richtigen Botschaft auch jede Menge Feuer und Finesse.
Das Mini-Album „King Of Clubs“ sieht Jamie Lenman als Abschluss einer Trilogie. Er klingt darauf so wütend wie lange nicht mehr.
Mike Shinoda hat auch „Dopped Frames, Vol. 3“ gemeinsam mit Fans auf Twitch entwickelt. Die Platte zeigt eine erstaunliche Kreativität und Vielseitigkeit.
Skandinavische Folklore, moderne Elektronik und eine einzigartige Stimme nutzt Eivør auf „Segl“, um problemlos den Bogen von Märchen zu TripHop zu schlagen.
Suzanne Vega hat oft über ihre Heimatstadt und die Menschen darin gesungen. Für „An Evening Of New York Songs And Stories“ hat sie einige davon zusammengetragen, von Hits über Fundstücke bis zu einer klasse Coverversion.
Uniform aus New York sind jetzt ein Trio und lassen sich auf „Shame“ von Hard-boiled-Romanen inspirieren. Ihre Musik gleicht noch immer einem Terror (fast) ohne Ausweg.
Mehr Unmittelbarkeit, weniger Gefrickel: Mit diesem Ansatz werden Everything Everything auf „Re-Animator“ noch reizvoller. Extrem clever bleibt ihre Popmusik natürlich ohnehin.
Nummer drei der fünfteiligen EP-Reihe von Dirty Projectors widmet sich Frontmann Dave Longstreth. Nicht nur der Titel von „Super João“ klingt dabei exotisch.
Die Liebe zur Natur und zur Familie feiert Peter Broderick auf „Blackberry“ und zeigt in nur acht Liedern, wie vielseitig und inspiriert er ist.
Al Pride aus der Schweiz sind so entspannt, dass auch beim Tanzen kein Schweiß fließt. Ihre Geheimwaffen auf „Sweet Roller“ sind eine Sängerin und ein klasse Bassist.
Auf Album #18 vereinen Erasure viele ihrer Charakteristika. Dazu gehören die Liebe zu analoger Technik, zum Dasein als Duo und zum Pop an sich.
„Adrenochrom“ kann man als Zwischendurch-Häppchen der Antilopen Gang betrachten. Das Qualitätsniveau ist dennoch beträchtlich – Corona-Seitenhiebe inklusive.
Jasamine White-Gluz alias No Joy blickt auf „Motherhood“ auf die Erfahrungen ihrer Mutter und ihr eigenes Älterwerden. Das ist individuell und komplex, aber nicht unbedingt zugänglich.
Die Lieder von H.C. McEntire klingen auf „Eno Axis“ wie empfindsame Früchte, die man lieber nur von Hand ernten sollte. Ein feines Album zwischen Melancholie und Leichtigkeit.