All We Are – „Providence“
All We Are aus Liverpool klingen auf ihrem dritten Album betont positiv, tropisch und tanzbar. Zu oft verliert sich „Providence“ aber in Details.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Kritiken, Besprechungen und Rezensionen von aktuellen Alben, EPs und Singles. Mit Bewertung und Anspieltipps.
All We Are aus Liverpool klingen auf ihrem dritten Album betont positiv, tropisch und tanzbar. Zu oft verliert sich „Providence“ aber in Details.
Biffy Clyro schaffen es auf „A Celebration Of Endings“, sich aus ihrer Komfortzone zu bewegen, ohne ihre Stärken zu opfern.
Kein Gesang, fast keine Gitarre: Mike Shinoda (Linkin Park) lässt sich auf „Dropped Frames Vol. 2“ stattdessen von Computerspielen inspirieren – und von seinen eigenen Fans.
Sechs sehr reizvolle Neubearbeitungen ihrer eigenen Songs haben Oehl auf „Im Spiegel“ versammelt, unterstützt durch befreundete Künstlerinnen.
Herr Rauch mischen die Trinker-Romantik von Wanda mit Balkansounds und leider auch mit reichlich Banalitäten. Die EP „Sportlehrer aus Leidenschaft“ ist eine schale Angelegenheit.
Ist das Blasphemie? „Das weise Album“ von Comedian Friedemann Weise ist zumindest so abwechslungsreich wie der Beatles-Klassiker, manchmal auch ambitioniert, insgesamt aber brav.
Experimentell, spontan und innig musiziert Daniel Blumberg auf „On&On“. Die Botschaft des ehemaligen Yuck-Manns: Alles ist verbunden.
Auch ihr viertes Album „Sui Sui“ beweist: Haiyti ist ein Charakter, wo viele andere im Deutschrap bloß eine Karikatur sind.
Albrecht Schrader feiert auf „Diese eine Stelle“ den Blick fürs geschätzte Detail und analysiert sein Aufwachsen als Rich Kid. Das klingt oft schön, aber auch unerträglich eitel.
Elen hat Straßenmusik gemacht und früher auf Englisch gesungen. Auf „Blind über Rot“ vereint sie Singer-Songwriter-Tugenden mit Rock-Elementen und lebt von den dabei entstehenden Widersprüchen.
Wucht, Sex, Schärfe, Groove, Direktheit, Frische und Refrains: PABST aus Berlin glauben auch auf „Deuce Ex Machina“ an die Kraft des Rock’N’Roll und werden dabei von ihrer Überzeugung getragen.
Einfallsreiche Melodien und ein filigranes Zusammenspiel von Gitarre und Streichern prägen Bibios EP „Sleep On The Wing“.
Freiheit und Souveränität vereint Emilie Nicolas auf ihrem dritten Album. Zudem hat die Norwegerin auf „Let Her Breathe“ mehr Lust auf Beats,
„Das weiße Album“ ist ein Griff ins Klo und zeigt: Wenn Haftbefehl real sein soll, ist er ein ziemlich zahmer Chabo. Wenn Haftbefehl eine Kunstfigur ist, dann von einem ziemlich unkreativen Künstler.
Mit Funk, Disco, etwas Weltmusik und viel Heiterkeit erzählt Gizmo Varillas auf „Out Of The Darkness“ vom Überwinden seiner Krisen.