Sufjan Stevens und Lowell Brams – „Aporia“
„Aporia“ ist eine Platte von Musikern für Musiker. Der Spaßfaktor ist in der Zusammenarbeit von Sufjan Stevens mit seinem Stiefvater Lowell Brams deshalb gering.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Kritiken, Besprechungen und Rezensionen von aktuellen Alben, EPs und Singles. Mit Bewertung und Anspieltipps.
„Aporia“ ist eine Platte von Musikern für Musiker. Der Spaßfaktor ist in der Zusammenarbeit von Sufjan Stevens mit seinem Stiefvater Lowell Brams deshalb gering.
Seit 2017 wirkt Maia Friedman als Gitarristin bei Dirty Projectors mit, auf der neuen EP „Windows Open“ singt sie auch. Das erweist sich als sehr gute Idee.
AB Syndrom lassen in ihrem „Frontalcrash“ Deutsch und Englisch, Alltagserlebnisse und Philosophie, Nähe und Distanz, Zweifel und Vertrauen aufeinander prallen.
Sure aus Paris vereinen auf ihren Debütalbum „20 Years“ viele unheilvolle Zutaten. Die schlimmste davon heißt: Depeche Mode.
Das Kerngeschäft von New Primals ist der Tumult. Der funktioniert auf „Horse Girl Energy“ so gut, weil die Band aus Minneapolis zwischendurch auch den Fuß vom Gas nimmt.
Schöne Details, mehr Licht und Raum als das Debüt, ausreichend Druck und in den besten Momenten auch ein Gefühl von Taumel: All das bietet „Uneasy Laughter“, das zweite Album von Moaning aus L.A.
Christian Steiffen ist der „Gott Of Schlager“ und viel mehr als das: Sein drittes Album ist Hommage, Persiflage und viel zu klug für den Ballermann.
Auf ihrem vierten Album zeigen Circa Waves, wie nahe Unglück und Euphorie beieinander liegen können. Das „Sad Happy“-Konzept funktioniert bestens.
Die Welt der akustischen Instrumente (vor allem auch aus exotischen Regionen) erkundet Stephen Malkmus auf „Traditional Techniques“.
Odd Couple haben ihre eigene musikalische Welt erschaffen und zeigen mit ihrem vierten Album „Universum Duo“: Niemand ist wie sie.
Sierra und Bianca Casady alias CocoRosie haben sich ihre eigene musikalische Welt erschaffen. Auf „Put The Shine On“ toben sie auf äußerst kreative Weise darin herum.
Porches fördert auf „Ricky Music“ wieder reichlich Erfahrungen und Gefühle aus seinem tiefsten Innern nach außen. Dass er das so ungefiltert tut, ist die Stärke seiner Musik.
DIe Schweizer von Nesta And The Blondes machen auf „Come Inside“ eine eingängige Variante von Grunge, mit amateurhaftem Charm und dem Wissen, dass Weltschmerz ein Privileg ist.
Reduziert auf Gitarre und Gesang interpretiert Anna Calvi einige Songs ihres aktuellen Albums neu. „Hunted“ profitiert auch von prominenten Gästen wie Courtney Barnett und Julia Holter.
„Carnivore“ zeigt: Body Count sind auch nach 30 Jahren noch sagenhaft hart, mies gelaunt und äußerst überzeugend dabei.