Cold War Kids – „New Age Norms, Vol. 1“
Zwischen Virilität und Weinerlichkeit schwanken die Cold War Kids auf ihrem siebten Album. Das stärkste Merkmal von „New Age Norms, Vol.“ ist eine neue Lust auf Rhythmus.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Kritiken, Besprechungen und Rezensionen von aktuellen Alben, EPs und Singles. Mit Bewertung und Anspieltipps.
Zwischen Virilität und Weinerlichkeit schwanken die Cold War Kids auf ihrem siebten Album. Das stärkste Merkmal von „New Age Norms, Vol.“ ist eine neue Lust auf Rhythmus.
Das „Best Of“ der Dire Straits in der DVD-Variante zeigt, wie wenig der Band bis auf wenige Ausnahmen an visueller Pop-Innovation lag.
Spielbergs aus Norwegen sind ein paar Monate nach dem Debüt schon wieder produktiv. Die EP „Running All The Way Home“ ist so etwas wie ein Nachschlag zum Album – inklusive dessen bisher unveröffentlichtem Titelsong.
Hymnisch und zerbrechlich, innig und direkt: Great Grandpa aus Seattle schaffen es auf „Four Of Arrows“ mühelos, Widersprüche zu vereinen.
Rex Orange County verarbeitet auf „Pony“ den ersten Hype, zeigt aber vor allem viel Musikalität und Talent als Songwriter.
Hymnisches und Brüche vereinen Forkupines aus Braunschweig auf ihrem zweiten Album „Islands“. Das Trio ist etwas nachdenklicher geworden, aber noch immer genauso kompetent und intelligent.
Ein nach wie vor sagenhaftes Level an Wut, Feuer und Energie zeigen Refused auf ihrem fünften Album. „War Music“ unterstreicht zudem die Militanz der schwedischen Hardcore-Helden.
Horrorfilme sind die wichtigste Interpretation für „There Existed An Addiction To Blood“, das vierte Album von Clipping. Sie erweitern damit ihre HipHop-Abenteuerlust.
Tim Bendzko will auf „Filter“ zu den wichtigen Dingen vordringen. Dafür fehlen seiner Musik leider Identität, Mut, Intelligenz und Authentizität.
Experimenteller Metal: Drose haben „Boy Man Machine“ aufgenommen, während parallel ein Auto gebaut wurde. Ingenieurskunst und Industrie verschmelzen so mit dem Songs, die nun mit Bonusmaterial neu erscheinen.
Frisch verliebt, stolz auf seinen Status und inspiriert von einem neuen Produzenten klingt Noel Gallagher auf seinem dritten Soloalbum. Feine Sache.
Alles auf diesem Debütalbum ist Show und Pose, und die vier Stuttgarter von Rikas haben offensichtlich nicht einmal richtig Vergnügen dabei.
Im Konzept ambitioniert und in der Umsetzung manchmal etwas selbstverliebt kommt das zweite Album von Michael Lovett alias NZCA Lines daher.
Olli Dittrich arbeitet auch auf „11 Richtige“ gerne mit Humor. Statt Klamauk evoziert er auf diesem Album aber eine erstaunlich ernsthafte Melancholie.
DIIV aus Brooklyn erschaffen auf ihrem dritten Album „Deceiver“ einen Taumel wie aus einer mysteriösen, niemals erreichbaren Ferne.