The Darkness – „Easter Is Cancelled“
Dem Rock’N’Roll wünschen The Darkness auf ihrem sechsten Album den Tod. Das ist natürlich ironisch gemeint. In Wirklichkeit ist er ihr Lebenselixier, zeigt „Easter Is Cancelled“.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Kritiken, Besprechungen und Rezensionen von aktuellen Alben, EPs und Singles. Mit Bewertung und Anspieltipps.
Dem Rock’N’Roll wünschen The Darkness auf ihrem sechsten Album den Tod. Das ist natürlich ironisch gemeint. In Wirklichkeit ist er ihr Lebenselixier, zeigt „Easter Is Cancelled“.
Lightning Dust sind nicht mehr Nebenprojekt, sondern Hauptbeschäftigung. Auf „Spectre“ klingt das Duo aus Vancouver entsprechend inspiriert und kraftvoll.
Die Kanadier von Outmatch wollten mit „Weightless“ in Deutschland groß rauskommen. Ihr Debütalbum ist allerdings gewöhnlich und berechenbar.
Eine Generation vereint im Traum vom Strand: Das Boxset „Good Vibrations“ zeigt den Appeal der Beach Boys mit vielen unveröffentlichten Fundstücken.
Als Love Fame Tragedy ist Matthew Murphy, Sänger der Wombats, jetzt mit einem Soloprojekt unterwegs. Auf „I Don’t Want To Play The Victim, But I’m Really Good At It“ nimmt er sich Freiheiten, geht aber nicht auf einen Ego-Trip.
Schnell aufgenommen und schnell veröffentlicht: Delta Sleep aus Brighton entwickeln sich mit der EP „Younger Years“ erneut weiter.
Als Bonus zum aktuellen Album legt Thees Uhlmann mit „Gold“ eine Sammlung von acht Coverversionen vor. Die Überraschung dabei: Alle Originale stammen von Frauen.
Kraft, Tiefe, Witz und eine manchmal schmerzhafte Ehrlichkeit prägen „Junkies und Scientologen“ von Thees Uhlmann. Das wirkt weise, ohne anmaßend zu sein.
Nach langer Pause und etlichen Nebenprojekten musizieren Efterklang wieder zusammen und finden auf „Altid Sammen“ tatsächlich eine frische Perspektive für ihre Band.
Die Freude am gemeinsamen Musizieren feiern Chastity Belt auf ihrem vierten Album. Das ist enorm rund und einzigartig, könnte aber den einen oder anderen Ausreißer gebrauchen.
Mit viel Poesie und oft märchenhaften Klängen erzählt Jenny Hval auf „The Practice Of Love“ von Vergänglichkeit, Konformität und Weiblichkeit.
Ronin aus Italien machen Instrumentalmusik, die im Rock verwurzelt ist, aber die Nähe zu Klassik ebenso kennt wie zu Metal. „Bruto Minore“ wird ein gekonntes Spiel mit Dynamiken.
Ein Plus an Konzentration vereint (Sandy) Alex G auf „House Of Sugar“ mit einer großen Vorliebe für das Unberechenbare. Das Ergebnis ist das vielleicht stimmigste Album des Manns aus Philadelphia.
Heruntergekommene Männer mit seltsamen Idealen gibt es auch auf dem dritten Album von Alex Cameron. Auf „Miami Memory“ stellt er aber noch mehr starke Frauen in den Mittelpunkt.
Brandon Williams, der Mann hinter Chastity, kann auch auf seinem zweiten Album sehr sensibel sein. „Home Made Satan“ ist aber zugleich mutig, provokant und radikal.