Lindsey Stirling – „Artemis“
„Underground“ heißt das erste Lied auf der neuen Platte von Lindsey Stirling. Ihr Prinzip ist aber ein anderes: Overkill.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Kritiken, Besprechungen und Rezensionen von aktuellen Alben, EPs und Singles. Mit Bewertung und Anspieltipps.
„Underground“ heißt das erste Lied auf der neuen Platte von Lindsey Stirling. Ihr Prinzip ist aber ein anderes: Overkill.
Viele Genres vereint Kindness auf „Something Like A War“ viele Genres zu so etwas wie Hochleistungssoul, bei dem unter anderem Robyn unterstützt.
Filmmusik und Eighties-Pop prägen das fünfte Album von Bat For Lashes. Das geht auf Kosten der Einzigartigkeit, bietet aber immer noch genug Höhepunkte.
Jede Begegnung, jeder Traum und jede Enttäuschung können bei Frankie Cosmos zu einem Song werden. „Close It Quietly“ versammelt 21 davon, und zwar sehr gute.
Adam Green entdeckt auf „Engine Of Paradise“ sein Erfolgsrezept wieder – und zugleich, wie viele Möglichkeiten ihm dieses nach wie vor bietet.
Den schmalen Grat zwischen Introspektive, Selbstreflexion und Egozentrik beschreiten Cassels auch auf ihrem zweiten Album meisterhaft. Das Brüderpaar aus England zeigt auf „The Perfect Ending“ enorme musikalische Intelligenz.
Niels Frevert nähert sich auf seinem sechsten Soloalbum „Putzlicht“ erstaunlich weit dem Rock an. Das funktioniert bestens und könnte seinen tollen Liedern vielleicht auch zu mehr Publikum verhelfen.
Auf dem Dachboden legten Cabaret Voltaire in ihren Anfangstagen von „1974-76“ die Grundlage für das, was einmal Industrial werden sollte.
Von Pop bis Hardcore, von Entertainment bis Noise reicht das Spektrum, das Gender Roles aus Brighton auf ihrem sehr kurzweiligen Debütalbum „Prang“ bieten.
DZ Deathrays sind erwachsen geworden? Das stimmt auf „Positive Rising: Part 1“ nur zum Teil, und wäre womöglich auch gar keine schlimme Neuigkeit, wie die Australier hier andeuten.
„Wage War bis zum Äußersten“, verspricht das Quintett aus Florida für sein zweites Album. „Pressure“ zeigt tatsächlich, wie clever der Wechsel aus soft und heavy klingen kann.
„When We Are Inhuman: Live 2018“ wurde beim MusicNOW-Festival aufgezeichnet, als Zusammenarbeit von Bonnie „Prince“ Billy mit Bryce Dessner von The National. Nur virtuell dabei, aber sehr prägend ist der Minimal-Pionier Julius Eastman.
Ein Fundstück aus der Frühphase von Cabaret Voltaire zeigt, wie konsequent sie schon 1979 an einer ganz eigenen, radikalen Ästhetik gearbeitet haben.
Die Liga der gewöhnlichen Gentlemen ist auf Album #5 so tanzbar, schlau und schick wie immer. Mehr denn je gilt auf „Fuck Dance, Let’s Art!“: Wer sein eigenes Ding macht, kann leichter glücklich sein.
Tiny Moving Parts treiben auf ihrem dritten Album „Celebrate“ jedes Gefühl ins Extrem – und erschaffen so ein Emo-Meisterwerk.