Kishi Bashi – „Omoiyari“
Über Ausgrenzung von Minderheiten und Lehren aus der Geschichte singt Kishi Bashi auf „Omoiyari“. Das ist wunderschön und wichtig.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Kritiken, Besprechungen und Rezensionen von aktuellen Alben, EPs und Singles. Mit Bewertung und Anspieltipps.
Über Ausgrenzung von Minderheiten und Lehren aus der Geschichte singt Kishi Bashi auf „Omoiyari“. Das ist wunderschön und wichtig.
Frans Zimmer alias Alle Farben zelebriert auf seinem ersten Album das Spiel mit Stimmen und Stimmungen. Das ist meist angenehm und immer effizient.
Das erste Solowerk von Hayden Thorpe (Wild Beasts) ist kein Album von Auf- und Ausbruch, sondern eines von Erschütterung, Krise und Rekonvaleszenz.
Roland Meyer de Voltaire, ehemals bei Voltaire, macht nun als Schwarz in Elektropop. Das dazugehörige Debütalbum „White Room“ will hörbar mehr sein als Gebrauchmusik. Das ist handwerklich top, aber wenig ergreifend.
Ralph Pelleymounter, Frontmann von To Tell A King, hat sein erstes Soloalbum gemacht. Es geht um Hummer, Krankenhäuser und die Grenzen der Wahrnehmung – und genau so kunterbunt klingt es auch.
Sechs Lieder, die es nicht aufs letzte Album geschafft haben, bringen Fortuna Ehrenfeld als EP heraus. Das ist beinahe ein Solowerk von Martin Bechler – und wimmelt vor Lieblingszeilen.
Modern, originell und international klingt das zweite Album von Sarajane. Dass „Fuel“ eine Kindheit in Niedersachsen verarbeitet, merkt man in keinem Moment.
Mehr analoge Sounds, mehr Wärme, mehr Gefühl. Das funktioniert als Rezept für das zweite Album von Say Yes Dog ganz hervorragend.
Der Kompromiss ist bei Fortuna Ehrenfeld niemals die beste denkbare Lösung. Das macht auch „Helm ab zum Gebet“ so besonders.
Es wird nicht viele Platten geben in diesem Jahr, die einen so in den Bann ziehen wie „Normal“ von Future Franz.
Zwischen Idylle und Vernichtung bewegen sich We Never Learned To Live aus Brighton auch auf ihrem zweiten Album „The Sleepwalk Transmissions“.
Agent Blå haben noch immer nicht gemerkt, dass sie den falschen Drummer haben. Genau diese Tatsache macht aber einen beträchtlichen Teil des Reizes von „Morning Thoughts“ aus.
Das sechste Album der Get Up Kids zeigt: Sie haben noch Lust auf diese Band, und sie haben noch etwas zu sagen.
Barrie Lindsay ist die treibende Kraft bei Barrie aus Brooklyn. Mit ihren vier Mitstreitern ist sie auf dem Debüt „Happy To Be Here“ gerne experimentell, ohne dass die Songs deshalb an Anziehungskraft verlieren.
Die Gefühle sind riesig, die Probleme existenziell, aber die Musik von Frank Carter & The Rattlesnakes ist auf „End Of Suffering“ oft erstaunlich konventionell.