An Horse – „Modern Air“
Nach einer furiosen ersten Phase ihrer Karriere brauchten An Horse aus Brisbane sieben Jahre Pause, um die Kraft für ein drittes Album zu finden. Das Warten hat sich gelohnt.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Kritiken, Besprechungen und Rezensionen von aktuellen Alben, EPs und Singles. Mit Bewertung und Anspieltipps.
Nach einer furiosen ersten Phase ihrer Karriere brauchten An Horse aus Brisbane sieben Jahre Pause, um die Kraft für ein drittes Album zu finden. Das Warten hat sich gelohnt.
Zwischen Folk, Klassik und Jazz besingen Fjarill auch auf ihrem achten Album Schweden als Sehnsuchtsort.
Bei Deptford Goth gibt es jetzt kein Verkriechen und keine Experimente mehr, sondern Musik zum Babymachen. Das funktioniert ganz wunderbar.
Die Widersprüchlichkeit aus Moment und Zukunft ist ein wichtiges Thema auf dem zweiten Album von Paenda. Die Österreicherin hat lange gebraucht, um daraus ihre Lehren zu ziehen.
Vieles auf dem dritten Album von Josefin Öhrn & The Liberation scheint einem heiligen Traum entsprungen, wie der Titel andeutet. Die wahre Meisterschaft liegt bei ihnen aber in der Kontrolle, mit der sie diese Magie erzeugen.
Zach Braff hat auch für „Wish I Was Here“ eine erlesene Auswahl an Indie-Songs zusammengestellt. Die Highlights kommen von Bon Iver.
Aufrecht bleiben, zuversichtlich, anpacken! Mit dieser Botschaft legen Abramowicz aus Hamburg ein gelungenes Debüt vor.
Im Arsch war die Fat White Family nach ihrem zweiten Album. Entzugskliniken, Sheffield und eine neue Rollenverteilung sorgten dafür, dass es mit „Serfs Up!“ nun doch einen spektakulären Nachfolger gibt.
Erstaunlich viel Kummer gibt es auf dem Debütalbum der 21-jährigen Jade Bird. Wenn man nicht auf die Texte achtet, merkt man das aber fast gar nicht.
Im UK hat Gerry Cinnamon eine märchenhafte Do-It-Yourself-Geschichte hingelegt. Jetzt gibt es sein erstes Album „Erratic Cinematic“ auch in Deutschland.
Das Durchschnaufen nach dem Fliehen thematisiert Christian Freimuth auf „Klipp & Gefahr“ am liebsten. Das wird mehr als solide Singer-Songwriter-Kunst.
Mit dem ersten Album seit 2011 wollen Auletta wohl zeigen: Wir haben zu uns selbst gefunden. Das ist aber nur eine mittelgute Nachricht.
Folk-Ursprünge und virtuoses Gitarrespiel paart Bibio auf „Ribbons“ mit Elementen aus Soul und Funk.
Schickes Ambiente, warme Atmosphäre, nette Stimme und viel Retro-Charme: Emma Bunton geht auf „My Happy Place“ auf Nummer sicher, hat dabei aber offensichtlich viel Freude.
Ohne ihren Bassisten mussten sich Interpol auf „El Pintor“ neu erfinden. Sie wählen dafür leider noch mehr Isolation und Pathos.