Tommy Finke – „Kämmbar?“
Der Album-Vorbote „Kämmbar?“ zeigt ein wichtiges Charakteristikum von Tommy Finke: Er ist ein Grüber, der konstruktiv bleibt.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Kritiken, Besprechungen und Rezensionen von aktuellen Alben, EPs und Singles. Mit Bewertung und Anspieltipps.
Der Album-Vorbote „Kämmbar?“ zeigt ein wichtiges Charakteristikum von Tommy Finke: Er ist ein Grüber, der konstruktiv bleibt.
Kraft, Dreck, Hormone: Die Kings Of Leon legten mit „Youth And Young Manhood“ ein unfassbar starkes Debüt hin – und lieferten auch die passende Geschichte dazu.
„Singles Going Steady“ wurde 1979 als Kostprobe veröffentlicht, die beim US-Publikum die Lust auf die Buzzcocks wecken sollte. Dieser Effekt tritt auch 40 Jahre später beim Re-Issue noch auf.
Weitermachen, auf jeden Fall. Mit Spaß, Härte und Haltung. Das ist angesichts von „Rote Sonne“ das Ergebnis der kurzen Sinnkrise bei Frittenbude.
Rührend, erwachsen und manchmal sogar provokant klingen die Folksongs von James Yorkston auf „The Route To The Harmonium“.
Extreme Gefühle auf möglichst perfekte Weise darstellen: Diesem Ziel kommen Desperate Journalist auf „In Search Of The Miraculous“ erfreulich nah. Ihr Vorbild ist ein tragisch ums Leben gekommener Aktionskünstler.
Nach dem Ende von Me & My Drummer ist Charlotte Brandi jetzt solo aktiv. Ihr erstes Album „The Magician“ ist ein opulentes und elegantes Wunderwerk.
Die wichtigste Frage beim zweiten Album von Wicca Phase Springs Eternal lautet: Wer hätte gedacht, dass depressive Musik so tanzbar sein kann?
Tobiasz Biliński (Coldair) hat als Perfect Son sein erstes Soloalbum gemacht. Bei „Cast“ stellt sich vor allem die Frage, wer das interessant finden soll.
Definiert und präzise im Sound wandelt Homeshake aus Montreal auf seinem vierten Album „Helium“ zwischen Eighties-Träumen und Horrorfilm.
Seine große Sehnsucht nach Ursprünglichkeit lebt Ry X auf dem zweiten Album „Unfurl“ aus. Nicht ganz unwichtig waren dabei die Besonderheiten seines Wegs zur Arbeit.
Duette im Todesrausch, Liebeslieder an Pillen, Mitgefühl für Soziopathen: Say Anything ziehen zum Ende ihrer Karriere mit „Oliver Appropriate“ noch einmal alle Register.
Explizit politisch äußern sich die Pet Shop Boys auf ihrer neuen EP. „Agenda“ ist ein starkes Statement in schwierigen Zeiten.
Wie würden die Everly Brothers klingen, wenn ihnen jemand ein Effektgerät aus der Zukunft gebracht hätte? Mit „Buoys“ liefert Panda Bear einen Teil der Antwort auf diese Frage.
Tiemo Hauer hat Liebeskummer, sieben lieder lang. Die daraus entstandene EP „Ein kurzes für immer“ ist kitschfrei, rührend und sehr persönlich.