The Lemonheads – „Varshons 2“
Neue Eigenkompositionen gibt es auch auf dem zehnten Album der Lemonheads nicht. Dafür zeigt „Varshons 2“, wie gut Evan Dando als Interpret von Fremdmaterial sein kann.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Kritiken, Besprechungen und Rezensionen von aktuellen Alben, EPs und Singles. Mit Bewertung und Anspieltipps.
Neue Eigenkompositionen gibt es auch auf dem zehnten Album der Lemonheads nicht. Dafür zeigt „Varshons 2“, wie gut Evan Dando als Interpret von Fremdmaterial sein kann.
„Nights Out“ war das Album, das Metronomy den Durchbruch brachte. Zum zehnten Geburtstag gibt es eine gelungene Neuauflage mit teils unveröffentlichten Demos, Raritäten und B-Seiten obendrauf.
Statt auf Synthie-Kitsch wie mit seiner früheren Band Sizarr macht Jungstötter als Solist auf Nick Cave – das funktoniert auf „Love Is“ erstaunlich gut.
Das erste Album der Buzzcocks feiert zum 40. Geburtstag eine Neuauflage. Es zeigt den wichtigsten Antrieb der Punks aus Manchester: sexuelle Frustration.
Romantisch, schwelgerisch und poetisch gibt sich Naomi Hamilton alias Jealous Of The Birds auf ihrer neuen EP „Wisdom Teeth“.
Mit seinem ersten Soloalbum „Whatever It Takes“ kehrt Quentin Sauvé (Birds In Row) zu seinen Folk-Wurzeln zurück. Das ist sagenhaft schlecht, eitel und peinlich.
No King No Crown aus Dresden sind auf „Smoke Signals“ zur kompletten Band angewachsen. Davon profitiert das Album sehr hörbar.
„The Song Remains The Same“ war für lange Zeit das einzige offizielle Live-Dokument von Led Zeppelin. Aus heutiger Sicht ist der Film auch Dokument eines überdimensionierten Rock-Kults.
Wenige deutsche Rocksänger haben so viel Souveränität: Die Werkschau von Achim Reichel zeigt ihn als Rebell, Weltenbummler und Botschafter des Nordens.
Wenn Tic Tac Toe wirklich cool und jugendgefährdend gewesen wären, hätten sie Lieder gemacht wie The toten Crackhuren im Kofferraum. Deren „Bitchlifecrisis“ vereint hohen Spaßfaktor mit einer ernsten Ebene.
Dendemann hat auf „Da nich für“ tolle Sounds und tolle Gäste am Start. Leider mangelt es seinem dritten Soloalbum an konkreten Themen, die unmittelbar funktionieren.
Toy legen mit ihrem vierten Album „Happy In The Hollow“ eine Platte vor, mit der sie ihr eigenes Prinzip verfeinern und ihre Fühler zugleich in neue Richtungen ausstrecken.
Viel Kraft und Emotionalität packen Spielbergs aus Norwegen in ihr Debüt. Zugleich ist „This Is Not The End“ hörbar bemüht, nach dem Erfolg der ersten EP auch neue Facetten zu zeigen.
Weniger Rock als bisher bekommt man auf dem fünften Album der Blood Red Shoes. Das ist aber zu verschmerzen, denn „Get Tragic bietet“ mehr Melodien, mehr Synthesizer und vor allem: mehr Spielraum.
Mit einem Livealbum feiern Skunk Anansie ihr 25. Jubliäum. Die Sammlung zeigt, wie ungewöhnlich, radikal und offensichtlich die Ästhetik dieser Band stets war.