OK Kid – „Sensation“
OK Kid haben für ihr drittes Album vieles auf den Prüfstand gestellt. Das hat sich gelohnt, denn „Sensation“ ist schlau, originell und mutig.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Kritiken, Besprechungen und Rezensionen von aktuellen Alben, EPs und Singles. Mit Bewertung und Anspieltipps.
OK Kid haben für ihr drittes Album vieles auf den Prüfstand gestellt. Das hat sich gelohnt, denn „Sensation“ ist schlau, originell und mutig.
Der Blick in die Vergangenheit wird für How To Dress Well auf „The Anteroom“ zur Befreiung.
Tod, Provinz, Gesellschaftskritik: Odeville aus Hamburg packen auf ihrem sechsten Album „Rom“ vieles zusammen, was nicht immer zusammen passt.
Mit vier Tracks spürt Ekat Bork auf ihrer neuen EP der Frage nach, ob es in unserer Natur liegt, kontrolliert zu werden. Natürlich bleibt sie selbst dabei ein Freigeist.
Auf Social Media als Ausprägung von struktureller Macht blickt die Schweizerin Daniela Weinmann alias Odd Beholder auf ihrem Debütalbum „All Reality Is Virtual“.
Der Gitarrist ist jetzt auch Sänger: Living With Lions aus Vancouver klingen auf „Island“ nicht nur deshalb wie neu geboren und wild entschlossen.
Als Vagabund und Matrose, als Nacht- und Kneipenmensch zeigt sich der Schraubenyeti aus Leipzig auf seinem zweiten Album. Das steht ihm gut.
Auf seinem siebten Album „Alles ist jetzt“ hat Bosse seine Stärken erkannt und verfeinert sie jetzt. Das ist leider manchmal etwas langweilig.
„Mein Gott, Fucked Up haben ihr eigenes ‚Screamadelica‘ gemacht“, sagt Owen Pallett über diese Platte, zu der er die Streicher beigesteuert hat. Er trifft damit den Nagel auf den Kopf.
Zwischen verschwörerisch und eingängig bewegen sich Mewithoutyou aus Philadelphia auf ihrem siebten Album. Ihr Ziel ist erneut: der Weg ins Ungewisse.
Auf ihrem ersten Album seit sechs Jahren geben sich Cursive betont existenzialistisch. Das steht ihnen äußerst gut.
Als Vagabundin zeigt sich Cat Power auf „Wanderer“, gewohnt minimalistisch und zeitlos, aber auch mit Überraschungen wie einem Rihanna-Cover.
So geht Liebe nicht: Das erste Album des Franzosen Adam Naas ist entweder erschreckend lieblos oder sagenhaft überambitioniert.
Trägheit ist auf dem ersten Album von Wild Cat Strike ein sehr bestimmendes Element. Es hält die Band aus Brighton aber nicht von gelegentlichen Eruptionen ab.
Traurige Texte, heitere Musik – dieses Konzept geht auf dem dritten Album der Woods Of Birnam aus Dresden nicht immer auf.