The Low Anthem – „The Salt Doll Went To Measure The Depth Of The Sea“
Mit „The Salt Doll Went To Measure The Depth Of The Sea“, ihrem fünften Album, haben The Low Anthem aus Providence ihre eigene Quintessenz gefunden.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Kritiken, Besprechungen und Rezensionen von aktuellen Alben, EPs und Singles. Mit Bewertung und Anspieltipps.
Mit „The Salt Doll Went To Measure The Depth Of The Sea“, ihrem fünften Album, haben The Low Anthem aus Providence ihre eigene Quintessenz gefunden.
Täuschung und Verwirrung sind die wichtigsten Themen auf dem neunten Album von Erdmöbel – inklusive der Entwicklungen, die ihnen selbst rätselhaft sind.
Auf ihrem sechsten Album sind Montreal hörbar bemüht, aktuell zu sein. „Schackilacki“ wird trotzdem ein wenig zu berechenbarer Pop-Punk.
Mit „Let Me Go“ hat Philip Selway den Soundtrack zum gleichnamigen Film von Polly Steele gemacht. Man erkennt, warum der Radiohead-Drummer davon schon immer geträumt hat: Statt Schlagzeug gibt es maximale Ernsthaftigkeit.
Worum es geht, erkennt man auf „A Day With The Homies“ kaum. Trotzdem gilt für die neue EP von Panda Bear: Das Werk ist stärker als die Summe seiner Teile.
Nach 15 Jahren Vollgas ist Schluss für die Wild Beasts. Mit „Last Night All My Dreams Came True“ legen sie ein sehr überzeugendes letztes Statement vor.
Die Schatzkiste der Stones ist tatsächlich noch gefüllt. Neustes Fundstück: Im Mai 2015 brachten sie das legendäre „Sticky Fingers“ erstmals in voller Länge live auf die Bühne – und zeigten sich in sehr guter Form.
Nie wirklich spektakulär, aber auch nie schlecht ist das dritte Album von Johannes Falk. Seine größte Stärke auf „Von Mücken und Elefanten“: ein gutes Näschen für Orte, an denen man Trost finden kann.
Reifer und weniger unmittelbar klingen The Wombats auf ihrem vierten Album. Gerade deshalb wird „Beautiful People Will Ruin Your Life“ ein so großes Vergnügen.
Eigenständiger will Ezra Furman seine Songs auf „Transangelic Exodus“ klingen lassen. Das klappt – auch getrieben vom bedrohlichen Umfeld im Donald-Trump-Amerika.
Do I Smell Cupcakes aus Berlin sind so geschmacklos, dass sie selbst ein Magier nicht hätte retten können. Ihr Debütalbum „Make The Big Boys Hire Me“ versagt sogar in den Basics.
Mit zwei neuen Mitgliedern, einem ungewöhnlichen Produzenten und großer Abenteuerlust gehen Franz Ferdinand ihr fünftes Album an.
Auf sehr intelligente Weise haben Capitano auf ihrem Debütalbum „Hi!“ sehr viel Spaß – und vereinen dabei Schönheit, Krawall und Tanzbarkeit.
„Es geht darum, ein Freak zu sein, und das zu akzeptieren“, sagt der Londoner DJ und Produzent Marcus Marr über seine neue EP. „Familiar Five“ ist deshalb ein wenig abgründiger als sein bisheriges Werk.
Fluffige Sounds und ernste Texte: Das Debütalbum von Yukno aus Österreich lebt von erstaunlichen Kontrasten.