Typhoon – „Offerings“
Ein Konzeptalbum über die Bedeutung der Erinnerung ist die vierte Platte von Typhoon. „Offerings“ erweist sich als eine musikalische Abenteuerreise mit vielen pittoresken Momenten und überraschenden Zwischenstopps.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Kritiken, Besprechungen und Rezensionen von aktuellen Alben, EPs und Singles. Mit Bewertung und Anspieltipps.
Ein Konzeptalbum über die Bedeutung der Erinnerung ist die vierte Platte von Typhoon. „Offerings“ erweist sich als eine musikalische Abenteuerreise mit vielen pittoresken Momenten und überraschenden Zwischenstopps.
Zwischen zwei Erfolgsalben und ein Nebenprojekt packten The Gaslight Anthem 2011 noch eine „iTunes Session“. Die EP ziegt sie als Liveband bestens in Form – und als ultimative Traditionalisten.
Verliebtsein als die stärkste Kraft der Welt: Dieses Gefühl prägt auch das zweite Album vom Wild Nothing. „Nocturne“ ist zugleich filigran und verträumt.
Blond aus Chemnitz sind auf ihrer zweiten EP kein bisschen „Trendy“. Vielmehr zeigen die sechs Lieder, dass sie drauf und dran sind, ihr eigenes ästhetisches Universum zu erschaffen.
Archive vereinen auf „Axiom“ wieder Orchester und Elektronik und erschaffen Musik, die zugleich ursprünglich und progressiv ist. Diesmal gibt es auch einen Film dazu.
Auf ihrem sechsten Album erweisen sich Gogol Bordello als Guerilla-Kämpfer für die maximale Intensität aller Erfahrungen.
Gleich auf dem ersten Höhepunkt ihres Ruhms macht Emeli Sandé ein Livealbum. Der Mitschnitt aus der Royal Albert Hall ist ein Dokument der Klasse dieser Sängerin und ihrer Songs.
Intelligenz, Sensibilität und aufrechte Empörung machen aus „Hey Sexy“ von Fortuna Ehrenfeld ein großartiges Album.
Fröhliche Lieder über den Tod: Is Tropical sind auch auf „I’m Leaving“ heiter, packend, originell und kompakt. Das Trio aus London hat aber auch Lust auf düstere Momente und Weiterentwicklung.
Ich bin oben, gut gelaunt und genieße das Leben. Das ist die Botschaft von Cro auf „Sunny“. Mit dem kostenlosen Mixtape löst er ein Versprechen ein.
Ihre triumphale Tournee aus dem Jahr 2013 dokumentieren Gyllene Tider auf DVD. „Dags Att Tänka På Konserten“ zeigt: Ihr Erfolg in Schweden könnte auch an der Lust auf Sommer liegen.
Das zweite (und letzte) Album von Veronica Falls zeigte: So charmant und zugänglich fast alle Lieder dieser nicht mehr existenten Band wirken, so häufig stehen dahinter Angst, Unsicherheit und Zweifel als Thema.
Die Flaming Lips und ein Science-Fiction-Soundtrack? Das passt natürlich wunderbar. Auf „Peace Sword“ verlieren Wayne Coyne & Co. allerdings manchmal den Fokus.
Als Doppelalbum mit begleitendem Kurzfilm kommt „The Beautiful & Damned“ daher. Das klingt abgehoben, erfreulicherweise bleibt G-Eazy aber angenehm besonnen.
Mit ihrer ersten EP zeigen Chvrches schon sehr viel von dem, was sie auszeichnet. In den besten Momenten klingt Recover, als sei es in ein Fass mit Pop-Zaubertrank gefallen.