Arcade Fire – „Everything Now“
Irritation ist das wichtigste Prinzip für das fünfte Album von Arcade Fire. Leider gehen die Kanadier dabei so weit, dass sie erstmals eine schlechte Platte gemacht haben.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Kritiken, Besprechungen und Rezensionen von aktuellen Alben, EPs und Singles. Mit Bewertung und Anspieltipps.
Irritation ist das wichtigste Prinzip für das fünfte Album von Arcade Fire. Leider gehen die Kanadier dabei so weit, dass sie erstmals eine schlechte Platte gemacht haben.
Chvrches aus Glasgow sind schon auf ihrem Debütalbum schick und zeitgemäß, haben Energie und Attitüde.
Mit einer Umbenennung haben sich Landshapes vom Folk abgewendet und die Abenteuerlust entdeckt. Die größte Stärke des Debütalbums „Rambutan“ ist der Ideenreichtum des Quartetts aus London.
Auf der EP „Entropy Pt. 1“ fügen Man Without Country sehr gekonnt eingängige und epische Momente zueinander.
Bloc Party möchten sich auf „The Nextwave Sessions“ neu erfinden. Manchmal könnte man wirkluch glauben, hier eine Band vor sich zu haben, die gerade ihren Sound findet.
Das Epizentrum in der Welt von Say Yes Dog ist der Club, zeigt ihre erste EP. Sie tanzen dort aber besonders gerne in den Klamotten, die sie schon seit drei Tagen tragen.
Melodieführung, Takt und Arrangement sind bei San Fermin oft sehr ungewöhnlich, trotzdem hat ihr Sound einen durchaus unmittelbaren Appeal.
Auf seinem zweiten Album präsentiert sich Johannes Falk als guter Songwriter und einfühlsamer Interpret. Sein Problem bei „360°“ ist indes kein kleines. Es heißt: Gott.
„The Good Song“ heißt ein Lied auf dem dritten Album von Alessi’s Ark. Der Name hätte auch für die anderen zwölf Stücke von „The Still Life“ gepasst.
Die erste EP von George Ezra bietet weit mehr als „Budapest“, sondern einige spannende Erkenntnisse über seine frühe Karriere.
Zuversicht ist das wichtigste Thema von Bosse auf „Kraniche“. Das hat zwar kein großes Geheimnis, dafür aber sehr unmittelbar.
Eine sehr kurzweilige Zeitreise ins Jahr 1986 unternehmen Okkervil River mit „The Silver Gymnasium“.
Noch durchgeknallter als auf dem Album „Das Nation“ zeigen sich DŸSE in den drei Tracks ihrer neuen EP „Bonzengulasch“.
Er will nicht nur Bruce Springsteen sein, sondern auch Tom Waits: Deshalb hat Brian Fallon (Gaslight Anthem) zusätzlich The Horrible Crowes gegründet – und aus dem zweiten Konzert dieser Band gleich ein passables Livealbum gemacht.
Das Ende ihrer ersten großen Liebe verarbeitet Julie Baenziger alias Sea Of Bees auf „Orangefarben“. Das klingt wunderbar.