Kraftklub – „Keine Nacht für niemand“
Mehr Mut, mehr Horizont: Kraftklub zeigen auf „Keine Nacht für niemand“ erneut, dass sie ein unfassbarer Glücksfall für die Musik (und Jugend) des Landes sind.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Kritiken, Besprechungen und Rezensionen von aktuellen Alben, EPs und Singles. Mit Bewertung und Anspieltipps.
Mehr Mut, mehr Horizont: Kraftklub zeigen auf „Keine Nacht für niemand“ erneut, dass sie ein unfassbarer Glücksfall für die Musik (und Jugend) des Landes sind.
Feinfühlig im Text und noch opulenter im Sound präsentieren sich Beach Fossils aus New York auf ihrem dritten Album „Somersault“.
Schritt für Schritt tastet sich Josin auf ihrer ersten EP an den passenden Sound heran. Trotzdem klingt „Epilogue“ bereits sehr eigenständig.
Zum 15. Jubiläum der Band haben The Kills ein paar ihrer Songs unplugged aufgenommen. Die EP „Echo Home“ zeigt, wie kraftvoll ihre Musik auch unverstärkt bleibt.
Dass Tobias Jundt alias Bonaparte jemals erwachsen werden würde, hätte man nicht geglaubt. Erst recht nicht, dass dieser Prozess so gut klingen würde wie auf „The Return Of Stravinsky Wellington“.
Ihrer Heimat im beschaulichen Umland von London haben Saint Etienne mit „Home Counties“ ein Denkmal gesetzt. Das Album funktioniert vor allem als Milieustudie.
Die Songs von Celebration sind auf dem fünften Album der Band aus Baltimore zwar nicht vorhersehbar, aber immer auf Effekt aus. Deshalb fehlt „Wounded Healer“ jegliche Magie.
Die New Kids On The Block, 1994 eigentlich schon aufgelöst, sind nach ihrem Comeback weder New noch Kids. Und, wie die neue EP „Thankful“ zeigt, auch kein bisschen gut.
Hinter L.A. verbirgt sich der aus Mallorca stammende Luis Albert Segura. Auf seinem fünftem Album „King Of Beasts“ erweist er sich als eingebildeter, geschmackloser Kitschkönig.
So muss Emo-Punk klingen: Die Songs auf dem zweiten Album von Free Throw aus Nashville passen unter der Bettdecke genauso gut wie im Moshpit.
Einen guten Draht zur Vergangenheit beweisen die Afghan Whigs auf „In Spades“ nicht nur mit ihrem bewährten Mix aus Punk, Soul und Hardrock.
Auf ihrem achten Album kehren Egotronic ein wenig zu den elektronischen Anfängen zurück. Beim Inhalt setzen sie auf Unmissverständlichkeit.
Alles brennt bei Gnarwolves von beiden Enden, aber sie verlassen sich nicht nur auf diese Energie. „Outsider“ ist deshalb toller Pop-Punk/Emo-Spaß.
So gut kann deutscher Rap sein: Mit viel Fantasie und großem Horizont gehen Käptn Peng & Die Tentakel von Delphi in „Das nullte Kapitel“ auf die Suche nach Sinn und Wahrheit.
Blumig, hohl und völlig überambitioniert: Auch der Ortswechsel von Berlin nach Paris hat die Musik von Thomas Azier nicht besser gemacht.