Real Estate – „In Mind“
In neuer Besetzung verfeinern Real Estate auf „In Mind“ ihren melancholisch-gitarrenseligen Sound.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Kritiken, Besprechungen und Rezensionen von aktuellen Alben, EPs und Singles. Mit Bewertung und Anspieltipps.
In neuer Besetzung verfeinern Real Estate auf „In Mind“ ihren melancholisch-gitarrenseligen Sound.
Mit viel Souveränität geht Karen Elson ihr zweites Album an. Mit etwas Phantasie kann man auf „Double Roses“ auch ein paar Seitenhiebe auf Exmann Jack White erkennen.
Die Anfangstage der Buzzcocks sind auf „Time’s Up“ dokumentiert. Jetzt wird die Sammlung von Demos neu veröffentlicht.
Beat, Gesang, Bläser, Streicher: in jeder dieser Zutaten steckt auch auf dem dritten Album von San Fermin aus Brooklyn eine besondere Idee.
Alex Luciano und Noah Bowman aus New York sind Diet Cig. Ihr Debüt „Swear I’m Good At This“ zeigt, dass sie Punk nach ihren ganz eigenen Regeln ins Herz geschlossen haben. Ein Höllenspaß.
Die große Klappe von Rappern, das melodische Feingefühl von Pop und die emotionale Urgewalt von Rock vereint K. Flay auch auf ihrem zweiten Album. „Every Where Is Some Where“ ist sagenhaft schlau und extrem unterhaltsam.
Der Wahl-Leipziger Lot singt auf seinem zweiten Album über die Suche nach Identität. Leider meistens krude und infantil.
Nicht mehr am Rechner, sondern mit analogem Equipment haben Claire die Songs für ihr zweites Album entwickelt. Das tut dem Profil des Quintetts aus München durchaus gut.
Eine sehr souveräne und einnehmende Indierock-Platte aus Freiburg: Die Brothers Of Santa Claus setzen auf „Not OK“ auf kleine Widersprüche.
In ihrer portugiesischen Heimat sind The Gift große Stars. Mit „Altar“ könnte es auch international zumindest für einen Achtungserfolg reichen – auch dank der Unterstützung von Brian Eno.
Auch auf ihrem zweiten Album holen Happyness ihre amerikanischen Helden gedanklich noch London. Und sie erlauben sich diesmal sogar Gefühle und Ernst.
Ein Jahr nach Live Aid kehren Queen nach Wembley zurück. Niemand ahnte, dass es ihre letzte Show in London sein sollte, aber die Band legt sich ins Zeug, als gebe es kein Morgen – und Freddie Mercury definiert, was „Frontmann“ bedeutet.
Songs von Jethro Tull erklingen auf „The String Quartets“ in Klassik-Arrangements. Außer Ian Anderson braucht das kein Mensch, gänzlich misslungen ist die Idee trotzdem nicht.
Wahnsinn in Stimme und Sound lautet das wichtigste Prinzip bei den Moonlandingz. Das macht auf ihrem Debütalbum „Interplanetary Class Classics“ großen Spaß – auch dank illustrer Gäste.
Musik für Leute, die Ratgeberliteratur schätzen: Das zweite Album der Mighty Oaks ist rechtschaffen und völlig frei von Spannung.