Hingehört: Waaktaar & Zoë – „World Of Trouble“
Pål Waaktaar (a-ha) hat sich mit der Tochter eines Bandkollegen für ein Nebenprojekt zusammengetan. „World Of Trouble“ ist nicht komplett schlimm, aber komplett überflüssig.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Kritiken, Besprechungen und Rezensionen von aktuellen Alben, EPs und Singles. Mit Bewertung und Anspieltipps.
Pål Waaktaar (a-ha) hat sich mit der Tochter eines Bandkollegen für ein Nebenprojekt zusammengetan. „World Of Trouble“ ist nicht komplett schlimm, aber komplett überflüssig.
Auf „Spirit“ setzen Depeche Mode auf politische Texte und einen Sound, der noch etwas düsterer ist als üblich. Das passt erstaunlich gut in die Zeit.
Mit „Stolen Dance“ wurden Milky Chance aus Kassel plötzlich weltberühmt. Auf ihrem zweiten Album versuchen sie erfreulicherweise, den Erfolg zu ignorieren. Einen ganz neuen Blick auf die Welt zeigt „Blossom“ dennoch.
Den Wert von Zusammenhalt und Optimismus besingen Sorority Noise auf ihrem dritten Album – und zeigen, wie viel sie drauf haben.
Eine ganz spezielle Dynamik und eine seltene Intimität zeichnet Rolling Blackouts Coastal Fever aus Melbourne auch auf ihrer zweiten EP aus.
Fink entdeckt auf seinem neuen Album den Blues. Besser gesagt: Er wirft sich hinein.
Weiblichkeit ist das wichtigste Thema auf dem sechsten Album von Laura Marling. Dabei wollte sie „Semper Femina“ eigentlich aus der Perspektive eines Mannes schreiben.
Vieles auf dem achten Album von M. Ward klingt prototypisch, doch „More Rain“ gönnt sich glücklicherweise auch Extravaganzen.
Die wichtigste Aufgabe für Joy Denalane war auf ihrem neuen Album: Hinterfrage dich selbst! Dabei sind erstaunlich intime Lieder herausgekommen.
Mit neuer Entschlossenheit gehen Frànçois And The Atlas Mountains ihr viertes Album an. Das bringt für „Solide Mirage“ einen weniger verfrickelten Sound und explizit politische Texte mit sich.
Optimismus im Angesicht vieler Widrigkeiten ist das Prinzip von Dude York aus Seattle. Auf seinem Debütalbum „Sincerely“ vereint das Trio putzig und heavy.
Auf ihrem ersten Album „Landmark“ zeigen sich Hippo Campus aus Minnesota im Vergleich zu den vorherigen EPs ungemein gereift.
Attitüde und Aggressivität sowie die Lust auf Provokation und Innovation sind auch auf dem dritten Album von Candelilla die treibenden Kräfte. Das macht „Camping“ herausfordernd, aber auch einzigartig.
Gut gemeint, aber viel zu harmlos: Das zweite Album von Jeden Tag Silvester ist größtenteils hohl, anbiedernd und belanglos.
Die Werkzeuge sind digital, aber das Ergebnis sollte den Hörer niemals kalt lassen. Mit diesem Rezept legen Phantom aus Helsinki ein gelungenes Debüt vor – auch wenn es ihrem Elektropop mitunter an Einzigartigkeit fehlt.