Hingehört: Talisco – „Capitol Vision“
Nach dem Debüt mit dem Hit „Your Wish“ tobt sich Talisco auf seinem zweiten Album in diversen Stilrichtungen aus. Kein Wunder: Der Franzose hat einiges nachzuholen.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Kritiken, Besprechungen und Rezensionen von aktuellen Alben, EPs und Singles. Mit Bewertung und Anspieltipps.
Nach dem Debüt mit dem Hit „Your Wish“ tobt sich Talisco auf seinem zweiten Album in diversen Stilrichtungen aus. Kein Wunder: Der Franzose hat einiges nachzuholen.
Rap kann auch trübsinnig sein, zeigt View aus Finnland. Die Stärke seiner EP „Avalon“ besteht darin, dass alles wohlüberlegt und präzise ist.
Direkt aus den Siebzigern scheint die Musik von Parcels zu kommen. Manchmal mischen die Australier auf ihrer ersten EP aber auch Aktuelles in ihren Discosound.
Jaakko Aukusti greift für sein Debüt „Mountain“ ganz viele Sounds aus der Pop-Spielzeugkiste, mit einem einzigen Ziel: möglichst viel Spaß damit zu haben.
Koria Kitten Riot vereinen auf ihrem vierten Album eine sehr gelassene Indie-Attitüde mit der Unschuld der Sixties. Wundervoll.
Das Bombastometer schlägt manchmal bedenklich weit aus auf dem vierten Album von Foxygen. Unter die Räder kommen Sam France und Jonathan Rado dabei trotzdem nicht.
Charmant, originell und unverkrampft: Der Wahlberliner Marcel Brell überzeugt auch auf seinem zweiten Album.
Wenn Songs ein Diplom haben müssten, bevor sie das Licht der Welt erblicken, würden sie so klingen wie die Stücke auf dem vierten Album von Tycho.
Früher hieß er KD Supier und war vor allem als HipHop-Produzent auffällig, jetzt heißt er Solarrio und macht Elektropop. Seine Debüt-EP unter diesem Namen zeigt viel technisches Können, aber wenig Identität.
Auf die Attentate in ihrer Heimatstadt Paris reagieren Yalta Club auf ihrem zweiten Album „Hybris“ mit noch mehr guter Laune und weniger Zynismus. Das klingt oft genug betörend.
Mit geschickten Details reichern Emily Barker & The Red Clay Halo ihren Folk-Sound an. Das hat den Machern von „Wallander“ gefallen, ist aber auf Dauer doch etwas zu ereignislos.
Als Geigerin auf der Bühne oder Arrangeurin im Studio war Fiona Brice bereits für diverse Popgrößen im Einsatz. Ihr erstes Album mit eigenen Songs ist streng instrumental und zeigt, was die Engländerin unter „musical selfies“ versteht.
Mehrere Jahre hat Tusks an den vier Liedern ihrer neuen EP gearbeitet. Diese Liebe zum Detail hört man „False“ an.
Als gequälter Geist singt die Norwegerin Jenny Hval auf „Blood Bitch“ über Kunst, Weiblichkeit und Leiden an der Welt.
Auf die komplette Sound-Datenbank der „Star Wars“-Filme durften die Acts zurückgreifen, die unter Leitung von Rick Rubin den „Star Wars Headspace“ geschaffen haben. Das Ergebnis ist nicht so mutig wie man hätte hoffen können.