Clipping – „Splendor & Misery“
Sehr schlau, sehr ungewöhnlich und sehr kreativ sind Clipping aus Los Angeles auch auf ihrem zweiten Album. „Splendor & Misery“ wirft die Frage auf: Ist das noch HipHop?
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Kritiken, Besprechungen und Rezensionen von aktuellen Alben, EPs und Singles. Mit Bewertung und Anspieltipps.
Sehr schlau, sehr ungewöhnlich und sehr kreativ sind Clipping aus Los Angeles auch auf ihrem zweiten Album. „Splendor & Misery“ wirft die Frage auf: Ist das noch HipHop?
Tanzen zum Liebeskummer: Die Musik des Spaniers Pional ist auf „When Love Hurts“ sehr intelligent und erstaunlich gefühlvoll. Das liegt auch an seiner Stimme.
Eine verführerische Balance aus Intimität, Innovation und Intelligenz bietet das vierte Album von How To Dress Well aus Chicago.
Apothek, ein Duo aus Norwegen, macht Musik aus der Lücke: Ihr sehr origineller Sound entsteht, wenn die Prinzipien von Singer-Songwriter-Mentalität und Pop-Produktion aufeinandertreffen.
Sehr organisch und mit viel Sinn für Gemeinschaft sind LVL UP gewachsen. Das hört man ihrem dritten Album auf denkbar angenehme Weise an.
Erst war das Casting, dann der Rückzug. Auf „Recovery Case“ besingt Andreas Kümmert, wie es dazu kam, mit erstaunlich viel Authentizität.
Erstaunlich: Auf seinem achten Album tut Passenger so, als häte er den Welthit „Let Her Go“ nie geschrieben.
Julian Williams kommt auf „Vergessene Welt“ wie jemand rüber, der große Gefühle hat, aber keine Mittel, um ihnen Ausdruck zu verleihen.
1942 war die Stimme von Petula Clark erstmals im BBC-Radio zu hören. Wie viel Lust sie noch immer auf Singen und Innovation hat, zeigt sie mit „From Now On“. Nur eines hat sie auch als über 80-Jährige nicht zu bieten: ein klares Profil.
Zwölf Lieder aus aller Welt, die in irgendeiner Form von Zensur betroffen waren, hat der Norweger Moddi für sein Album „Unsongs“ aufgenommen. Damit zeigt er auch, was Protest in aller Welt vereint.
Elektronische Musik, die warm klingt, aber nicht wie eine Band – dieses Ziel erreicht Sekuoia auf seinem Debütalbum „Flac“ sehr eindrucksvoll.
Über das „komplizierte Chaos, eine Frau zu sein“ singt Angel Olsen auf ihrem dritten Album. Das klingt ziemlich fantastisch.
Wie kann man im Jahr 2016 noch auf die Idee kommen, Slacker-Rock zu machen? Mozes And The Firstborn haben mindestens zwei Argumente. 1) Sie sind Holländer. 2) Sie bereichern das Genre auf ihrem zweiten Album um ein paar gute Ideen.
Einmal Eighties bitte, möglichst blasiert: Das ist das Motto auf dem zweiten Album der Ramona Flowers aus Bristol.
Yukno aus der Steiermark sind zwei Brüder aus der Steiermark. Ihre Debüt-EP „König ohne Land“ bietet kluge Texte und Euphorie mit einem Rest von Bedauern.