Hingehört: Lea Porcelain – „Out Is In“
Zwischen Offenbach, Berlin und London entsteht die Musik von Lea Porcelain. Auch auf ihrer zweiten EP vereinen sie geschickt den Ansatz von Techno mit einem schwermütigen Indie-Sound.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Kritiken, Besprechungen und Rezensionen von aktuellen Alben, EPs und Singles. Mit Bewertung und Anspieltipps.
Zwischen Offenbach, Berlin und London entsteht die Musik von Lea Porcelain. Auch auf ihrer zweiten EP vereinen sie geschickt den Ansatz von Techno mit einem schwermütigen Indie-Sound.
Erol Alkan und Richard Norris haben nach vier EPs nun erstmals ein Album als Beyond The Wizard’s Sleeve gemacht. „The Soft Bounce“ klingt wie eine mit modernem Pop prall gefüllte Wundertüte.
Mit vielen cleveren Details und einem Hauch von Melancholie reichern Underparts aus Köln ihren Punkrock an. Das macht „Wild Swimming“ so verlockend.
Intensiv, individuell und intelligent ist das Debütalbum von Weaves aus Toronto. Mit anderen Worten: umwerfend.
Gitarrenmusik, und zwar zugänglich, clever und kraftvoll: Wie gut das auch 2016 noch funktioniert, zeigen Drowners aus New York mit „On Desire“.
Beim französischen Pendant zu DSDS kam Pi Ja Ma bis ins Halbfinale. Nun hat sie ihre erste EP veröffentlicht – und die klingt kein bisschen nach Castingshow.
So lohnend kann ein Kirchenbesuch sein: In einem Gotteshaus hatten sich Band Of Skulls eingemietet, um den richtigen Sound für ihr viertes Album zu finden. Hat geklappt.
Das vierte Album von Boys Noize ist eine Absage an Konformismus. Neben vielseitiger Musik gibt es auf „Mayday“ auch erstaunlich viel Gesang.
Acht Jahre lang war Paul McCartney ein Beatle. „Pure McCartney“ zeigt auf zwei CDs, was er in den 46 Jahren danach erschaffen hat: viele Hits, noch mehr zeitlose Songs und viel mehr als bloß seichte Liedchen.
Am Erfolg des Debüts scheint Tom Odell mächtig zu leiden. Der Nachfolger „Wrong Crowd“ hat nicht nur Selbstmitleid als wichtigstes Thema, sondern auch keinerlei Spaß zu bieten.
Vinnie Caruana singt normalerweise bei I Am The Avalanche. Jetzt hat er ein Soloalbum gemacht – leider mit viel zu guten Freunden.
Ein echtes Album-Album haben Garbage mit „Strange Little Birds“ abgeliefert – inklusive der Weigerung, sich nach mehr als 20 Jahren selbst zu wiederholen.
Ungefähr in der Mitte ihrer Landsleute von Biffy Clyro und Snow Patrol ist der Sound von Fatherson aus Glasgow anzusiedeln. Auf ihrem zweiten Album „Open Book“ klingt das ganz okay – aber das reicht nicht.
Vieles ist erlaubt auf dem zweiten Album der Gotobeds aus Pittsburgh – solange man Gitarrenlärm drumherum packen kann.
Camp Claude sind ein britisch-schwedisch-amerikanisches Trio und legen mit ihrem Debütalbum „Swimming Lessons“ eine angenehm zurückgenommene und reife Interpretation von Electro vor.