Klaus Johann Grobe – „Spagat der Liebe“
Können zwei Schweizer sich an Krautrock versuchen und dabei funky sein? „Spagat der Liebe“ von Klaus Johann Grobe zeigt: Ja, das geht.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Kritiken, Besprechungen und Rezensionen von aktuellen Alben, EPs und Singles. Mit Bewertung und Anspieltipps.
Können zwei Schweizer sich an Krautrock versuchen und dabei funky sein? „Spagat der Liebe“ von Klaus Johann Grobe zeigt: Ja, das geht.
Childreen sind vier Kerls aus Dänemark, die lieber die schwarzen Einhörner besingen als die weißen.
Langsam, aber stetig haben sich The Boxer Rebellion aus London vorangearbeitet. Mit ihrem fünften Album „Ocean By Ocean“ kommen sie dem ersehnten Durchbruch allerdings nicht näher.
Planlos, lahm und pseudo-rebellisch: Man kann nur hoffen, dass Trümmer aus Hamburg mit ihrem zweiten Album nicht das Abbild einer Generation sind.
Die maximale Einsamkeit hat der Kanadier A. Dyjecinski erst auf Reisen gesucht – und jetzt auf seinem Debütalbum. „The Valley Of Yessire“ bietet Singer-Songwriter-Kunst mit einer Extradosis Ernsthaftigkeit.
Mit 27 legt Kyle Craft sein Debütalbum vor – und möchte gerne Bob Dylan im Jahr 1966 sein.
Da will jemand ganz eindeutig den nächsten Karriereschritt machen: Die Refrains auf dem dritten Album der Strumbellas aus Kanada klingen oft so groß, dass man sie für aufgeblasen halten muss.
Gleich eine Trilogie zur Suche nach der universellen Wahrheit hat Damien Jurado hingelegt – ohne es zu ahnen. Mit „Visions Of Us On The Land“ kommt er wieder sehr nah dran.
Dass eine überragende Sängerin manchmal schon ausreicht für eine beachtliche Karriere, zeigt das Best Of von Echobelly. „I Can’t Imagine The World Without Me“ erklärt auch, warum der Erfolg der Britpopper dann so schnell vorbei war.
Musikalisch ist Sera Cahoone mit ihrem dritten Album „Deer Creek Canyon“ bei sich angekommen. Doch ihre Texte strahlen erfreulicherweise noch immer jede Menge Sehnsucht aus.
Robin Proper-Sheppard, der Mann hinter Sophia, hatte sich für sein sechstes Album fest vorgenommen, diesmal keine traurigen Lieder zu machen. „As We Make Our Way“ zeigt ihm und uns allerdings: Er kann nicht anders.
Mutig: Nachdem er im hohen Alter als Musiker debütierte, gibt Axel Prahl seine Songs nun zum Remix preis. „Assel π“ klingt sehr kunstvoll und modern.
Auch mit einem neuen Produzenten werden Suuns aus Kanada die Kritik begeistern: Ihr drittes Album „Hold/Still“ zeigt, dass Sound so wichtig ist wie Song.
Mit großer Leichtigkeit und Liebe zum klassischen Songwriting singen Night Moves aus Minneapolis auf ihrem zweiten Album vom Erwachsenwerden.
Mit „Heights“ schließt der Londoner Charlie Cunningham seine Trilogie von EPs ab – und legt damit die Messlatte für sein erstes Album ziemlich hoch.