Hingehört: Coves – „Peel“
Wie viele Varianten von bösen Texten gibt es? Das zweite Album von Coves versucht sich an einer sehr reizvollen Antwort,
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Kritiken, Besprechungen und Rezensionen von aktuellen Alben, EPs und Singles. Mit Bewertung und Anspieltipps.
Wie viele Varianten von bösen Texten gibt es? Das zweite Album von Coves versucht sich an einer sehr reizvollen Antwort,
Bleached wissen: Wenn man rotzigen Rock spielen will, ist Attitüde alles. Auf ihrem großartigen zweiten Album haben die drei Damen aus Los Angeles jede Menge davon.
„Our Best Material To Date“ wollten Black Mountain ihr viertes Album eigentlich erst nennen. Damit hätten die Kanadier nicht falsch gelegen.
Mit etwas mehr Kraft und noch orchestraler agieren die Last Shadow Puppets auf ihrem zweiten Album. „Everything You’ve Come To Expect“ wird damit auf himmlische Weise zu einer ganz eigenen Welt.
Mike Kunka und die Melvins mögen sich 1998 fingen sie an, eine gemeinsame Platte zu machen. Dann lag das Ding ewig rum. Jetzt kommt „Three Men And A Baby“ tatsächlich raus – und klingt wie ein Inferno.
Ahnenforschung betreibt William Fitzsimmons auf dem Minialbum „Charleroi. Pittsburgh Volume 2“. Die Songs sind seiner Großmutter gewidmet, die er nie traf.
Jenseits der elektronischen Musik sind Explosions In The Sky vielleicht die erfolgreichste Instrumental-Band der Welt. Auf ihrem sechsten Album gibt es zwar nach wie vor keine Stimmen, dafür aber plötzlich Tasteninstrumente.
Dass sich ihr Ehrgeiz nicht nur auf Verkaufszahlen bezieht, sondern auch aufs Songwriting, hatte Foxes schon mit ihrem Debüt gezeigt. Ihr zweites Album bestätigt ihren Ruf als ambitionierte Pop-Künstlerin.
Auch der zweite Longplayer von Magnetic North ist ein Konzeptalbum über einen ganz besonderen Ort. „Prospect Of Skelmersdale“ ist zugleich eine musikalische Geschichtsstunde, und zwar eine wundervolle.
Genug Ideen und Biss haben James auch auf ihrem 14. Album. Nur, wenn sie besonders spektakulär sein wollen, klingen die Veteranen aus Manchester ein wenig gestrig.
Ein Trennungsplatte hat Gwen Stefani mit „This Is What The Truth Feels Like“ gemacht. Leider zeigt ihr drittes Soloalbum: Für solche Themen ist sie im falschen Genre.
Der ehemalige Smith-Westerns-Mann Cullen Omori entdeckt auf seinem ersten Soloalbum den Pop und die Synthesizer. Das klingt sehr erfreulich.
Eskobar klingen auch auf ihrem sechsten Album eher okay als umwerfend. „Magnetic“ zeigt aber auch: Die Schweden haben nach wie vor Lust auf diese Band.
Eingängig, tanzbar und gewitzt ist auch das dritte Album von Kakkmaddafakka. Die größte Waffe der Norweger auf „KMF“ ist allerdings: Romantik.
Sehr wenig Text gibt es auf „Get Down You Dirty Rascals“. Das ist kein Wunder: Schon auf ihrem Debütalbum haben Black Peaches nichts zu sagen.