Hingehört: Bernard + Edith – „Jem“
Bernard + Edith kommen aus Manchester und machen etwas, das man „Ethno-Industrial“ nennen könnte. Ihr Debütalbum „Jem“ ist in erster Linie gespenstisch.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Kritiken, Besprechungen und Rezensionen von aktuellen Alben, EPs und Singles. Mit Bewertung und Anspieltipps.
Bernard + Edith kommen aus Manchester und machen etwas, das man „Ethno-Industrial“ nennen könnte. Ihr Debütalbum „Jem“ ist in erster Linie gespenstisch.
Nothing But Thieves vereinen auf ihrem Debüt fast alles, was massenkompatible Gitarrenmusik gerade zu bieten hat. Das ist aber nicht frei von Ausrutschern.
Nach dem Erfolg von „Kraniche“ musste Bosse erstmal durchschnaufen. Jetzt kommt er mit „Engtanz“ zurück, das Pop ins Herz schließt und manchmal sogar erwachsen ist.
Das zweite Album von Gleis 8 steht unter traurigen Vorzeichen: Bandmitglied Lorenz Allacher starb während der Aufnahmen. Noch trauriger ist allerdings der gequirlter Schlagerkitsch, den die verbliebenen Mitglieder auf „Endlich“ absondern.
Nicht am Pool, sondern in seiner Wohnung in Manhattan hat Aaron Maine das vierte Porches-Album gemacht. Das hört man der Platte auf denkbar beste Weise an: „Pool“ balanciert sehr stilsicher zwischen Träumen und Wachen.
Das dritte Album der Jezabels ist durchweg packend, aufwühlend und voller faszinierender Details. Trotzdem steht „Synthia“ unter tragischen Vorzeichen.
DIIV arbeiten auch auf ihrem zweiten Album mit dem dosierten Einsatz von Kräften. Der Grund ist einfach: Bei so großen Drogenproblemen ist es ein Wunder, dass „Is The Is Are“ überhaupt zustande kam.
Erstmals hat sich Rihanna für ein Album etwas Zeit genommen. Das merkt man „Anti“ ist vielschichtiger als ihre bisherigen Platten – aber ohne Hits.
Präzision und Organisation sind die wichtigsten Elemente im Sound von Field Music, auch auf ihrem sechsten Album. Kaum zu glauben, dass „Commontime“ dabei so unkonventionell ist.
Eine seltsame Kombination aus Ehrgeiz in der Konzeption und Bequemlichkeit in der Umsetzung lässt das fünfte Album von Bloc Party zur absoluten Enttäuschung werden.
Wunderbar altmodisch und überzeugt klingt „Who Sold My Generation“. Das dritte Album von Night Beats feiert die Sixties und das Feedback.
Zwischen düster und heimelig, zwischen Tradition und Avantgarde bewegt sich „Gumption“, das Debütalbum von Taryn Miller a.k.a. Your Friend.
John Cale bearbeitet mit „M:FANS“ seine eigene „Music For A New Society“ aus dem Jahr 1982 neu. Und zeigt, wie prägend er für die Musik der letzten 50 Jahre war.
Dass Prog Rock manchmal hörbar sein kann, beweisen The Besnard Lakes auch auf ihrem fünften Album.
Insgesamt sechs Peel-Sessions hat Bonnie Prince Billy aufgenommen. Zwölf Lieder daraus veröffentlicht er nun auf „Pond Scum“. Das wichtigste Thema dabei ist das Leiden an der Religion.