Hingehört: Afrikan Boy – „The ABCD“
„Young, Ambitious, Motivated“ – das ist der Slogan von Afrikan Boy. Das hört man seinem Debütalbum an, auf dem er Londoner Multikulti und afrikanische Traditionen zusammenführt.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Kritiken, Besprechungen und Rezensionen von aktuellen Alben, EPs und Singles. Mit Bewertung und Anspieltipps.
„Young, Ambitious, Motivated“ – das ist der Slogan von Afrikan Boy. Das hört man seinem Debütalbum an, auf dem er Londoner Multikulti und afrikanische Traditionen zusammenführt.
Gelegentlich klingt das Debüt von Aexattack aus Österreich wie ein verlorener Semi-Klassiker aus den Jahren zwischen 1998 und 2002. Das Problem dabei: Diese Zeit ist schon ganz schön lange her.
Eine besondere Stimme ist die größte Stärke von Gin Wigmore. Auf dem dritten Album der Neuseeländerin kommt noch eine hinzu: Offenheit für neue Einflüsse.
Schmerzhaft ehrliche Texte, große Songwriter-Kunst: Das dritte Soloalbum von Bill Ryder-Jones ist zwar in Kinderzimmer entstanden, aber kein bisschen infantil.
Das wundervoll Debüt von Courtney Barnett gibt es jetzt als Special Edition mit sieben Extra-Tracks. Das zeigt: Die Australierin war früher schon gut, sie
Wie würde eigentlich Schlager klingen, wenn die Texte nicht verlogen wären? Christian Steiffen gibt auf „Ferien vom Rock’N’Roll“ die umwerfende Antwort.
Scheinbare Widersprüche, eine Vorliebe für Krautrock und sphärischen Gesang vereinen Josefin Öhrn + The Liberation auf ihrem Debüt. Manchmal klingt „Horse Dance“, als wäre Enya die Frontfrau von Queens Of The Stone Age.
Zum weiten Mal ist Dave Gahan die Stimme der Soulsavers. Und runiniert mit viel Kitsch und Pathos die durchaus brauchbare Musik.
Ein abenteuerliches Puzzle aus Sounds und Kulturen liefert Larry Gus mit seinem sechsten Album ab. Der Mann braucht vielleicht neue Augen, aber eindeutig keine neuen Ohren.
Mit einem Hitschreiber aus der Nachbarschaft in Stockholm hat Seinabo Sey ihre Debütalbum aufgenommen. „Pretend“ klingt trotzdem individuell und echt – wenn man sich den Schluss wegdenkt.
Mit „Belvedere“ will James Gruntz aus der Schweiz auch in Deutschland durchstarten. Sein Rezept: Pop mit einmal drüber schlafen.
Hippo Campus aus Minnesota werden vom Rolling Stone als Newcomer des Jahres gefeiert. Solange sie weiter famose EPs wie „South“ veröffentlichen, können sie sich mit einem Album ruhig noch Zeit lassen.
Eine große Selbstverständlichkeit zeichnet das dritte Album von Cäthe aus. Die Neu-Berlinerin hat spätestens mit „Vagabund“ den Titel als „die deutsche Sheryl Crow“ verdient.
Auf die Suche nach dem Kern ihrer Band haben sich Pure Bathing Culture beim zweiten Album begeben. Was sie mit „Pray For Rain“ gefunden haben, klingt sehr schön.
Zwölf Singles aus zwölf Jahren präsentieren Maroon 5 auf ihrer Werkschau. Und zeigen damit, wie harmlos, talentfrei und nervtötend sie sind.