Josefin Öhrn + The Liberation – „Mirage“
Innerhalb eines Jahres haben sich Josefin Öhrn + The Liberation zu einer Urgewalt entwickelt, beweist das zweite Album des Quintetts aus Schweden.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Plattenkritiken, Rezensionen von Alben, EPs und Singles, Konzertberichte, Listicles, Interviews mit Musikern und Musiktipps.
Innerhalb eines Jahres haben sich Josefin Öhrn + The Liberation zu einer Urgewalt entwickelt, beweist das zweite Album des Quintetts aus Schweden.
Brav, langweilig und selbstgefällig gerät das „MTV Unplugged“ von Marius Müller-Westernhagen. Fast muss man glauben, er traut seinen eigenen Songs keine Veränderung zu.
Die Zeit zwischen dem Zufalls-Hit und dem nächsten Album wollten Sleeperstar mit der EP „Blue Eyes“ überbrücken. Das hat nicht geklappt – weil hier die pure Langeweile herrscht.
Avantgarde-Pop mit elektronischen Mitteln liefern Pari San aus Berlin auf ihrer ersten EP. Das funktioniert auch deshalb, weil sie ein gutes Gespür für Dynamik haben.
Vivaldi trifft HipHop. Robin Schulz erklingt im Orchestergewand. Diese nicht ganz neue Idee überführen die Symphoniacs in eine Musik, die oft schön klingt, aber meistens überflüssig ist.
Mit ihrer ersten EP zeigen Anteros aus London, wie gut sich Eighties-Ästhetik, Melancholie und heitere Refrains vereinen lassen. “Bitter dream pop” nennen sie das.
Vom Hardcore-Punk zu Shoegaze: Das ist die Entwicklung, die Newmoon aus Belgien genommen haben. Ihr Debütalbum „Space“ zeigt, wie spannend dieser Genre-Clash sein kann.
Das Beste aus 20 Jahren Placebo stellt „A Place For Us To Dream“ zusammen. Und zeigt über eine Dauer von 36 Songs: Die Stimme von Brian Molko ist für diese Band schon immer Fluch und Segen zugleich.
Zu ihren Ursprüngen wollen die Kings Of Leon auf „Walls“ zurückkehren. Das gelingt meisterlich, auch wenn man merkt: Weit von ihrem Markenkern hatten sie sich sowieso nie entfernt.
Mit seinem siebten Album gelingt Clueso tatsächlich ein „Neuanfang“. Mit einem erstaunlich einfachen Rezept: Alles, was zuletzt an ihm nervte, lässt er einfach weg.
Wie Techno klingen kann, wenn man ihn nicht mehr als Gebrauchsmusik interpretiert, zeigt Fritz Kalkbrenner mit seinem vierten Album „Grand Depart“.
Nach 20 Jahren habe ich endlich erkannt, was das Problem an den Sportfreunden Stiller ist: Sie propagieren die Kapitulation des Geists vor dem Gemüt.
Wer ist das fieseste Mitglied bei Von wegen Lisbeth? Ist ein Leben ohne Pizza vorstellbar? Und was meint eigentlich „Indiepop“? Vor ihrem Konzert im Werk 2 in Leipzig habe ich die Band zum Interview getroffen.
Richtung Pop und Disco bewegen sich die White Lies auf ihrem vierten Album. Das ist aber nicht das eigentliche Problem von „Friends“.
Chain Wallet aus Norwegen vereinen auf ihrem Debütalbum so gekonnt Melancholie und Euphorie, dass man nie weiß, welches davon ihnen eigentlich eher am Herzen liegt.