Hingehört: The Ramona Flowers – „Part Time Spies“
Einmal Eighties bitte, möglichst blasiert: Das ist das Motto auf dem zweiten Album der Ramona Flowers aus Bristol.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Plattenkritiken, Rezensionen von Alben, EPs und Singles, Konzertberichte, Listicles, Interviews mit Musikern und Musiktipps.
Einmal Eighties bitte, möglichst blasiert: Das ist das Motto auf dem zweiten Album der Ramona Flowers aus Bristol.
Yukno aus der Steiermark sind zwei Brüder aus der Steiermark. Ihre Debüt-EP „König ohne Land“ bietet kluge Texte und Euphorie mit einem Rest von Bedauern.
Kitsch, Hits und viel Lust auf Abseitiges hat Regisseur Fatih Akin für den Soundtrack von „Tschick“ zusammengestellt – und dabei ein sehr gutes Händchen bewiesen.
Wundervoll: Was man auf dem neuen Album von King Creosote hört, klingt bezaubernd. Noch besser ist das, was man sich auf „Astronaut Meets Appleman“ nur einbildet zu hören.
Energie und Eingängigkeit befinden sich auf der zweiten EP von Otherkin im ständigen Wettstreit. Das ist ein umwerfendes Rezept.
Sehr schön und sehr erwachsen ist „Flowers & Tigers“, das Debütalbum von Vivie Ann. Manchmal würde man sich allerdings wünschen, dass die Wahl-Hamburgerin auch mal Spaß haben kann.
Schon der Titel zeigt es: „Advanced Chemistry“, das vierte Album der Beginner, ist eine Platte mit viel Geschichtsbewusstsein, aber ohne Nostalgie.
Lügen, Manipulation und Betrug von Politikern sind die Themen auf dem vierten Album von BirdPen aus Southampton. Trotzdem klingt „O‘ Mighty Vision“ oft majestätisch.
Nur noch zwei Gratis-MP3s gibt es diesmal bei „Futter für die Ohren“. Ansonsten wird die Rubrik ab sofort einfach gute neue Musik vorstellen, auch ohne Download-Funktion. Highlights heute: Zack de la Rocha macht den Eminem, und Ex-Blackmail-Sänger Abay zeigt, was man bei der anstehenden Tour erwarten darf.
So geht tolle Tanzmusik: Roosevelt verbindet auf seinem gleichnamigen Debütalbum meisterhafte Produktion mit toller Atmosphäre und viel Persönlichkeit.
Volltreffer: Eine schläfrige Stimme, messerscharfe Musik und blitzgescheite Texte – das sind auch auf der EP „Crush Me“ die Qualitäten von K. Flay.
Erkenntnisse des Schlusstags beim Highfield 2016: Bloc Party können doch Festival. Madsen mögen es, Stammgäste zu sein. Und Deichkind sind die beste Band, um nach drei Tagen noch einmal die letzten Partyreserven herauszukitzeln.
Der Samstag beim Highfield, eigentlich sogar das ganze Festival, steht im Zeichen von Rammstein. Auch wenn es für die Band selbst bloß ein ganz normales Konzert zu sein scheint.
Scooter sind das unumstrittene Highlight am ersten Tag des Highfield 2016. Weitere Erkenntnisse: Es ist staubig, Wanda sind Wichte und Fred Durst hat Donald Trump verschuldet.
Otherkin leben gerade vor, wie man als Band möglichst viel Spaß haben kann. Ich habe die Jungs aus Dublin zum Interview getroffen. Es geht um: die Gefahren von Heiraten mit Supermodels, das Kotzen auf Mumford And Sons und den Mut, den es braucht, um nur für die Musik zu leben.