Der Wolf – „Turbo Funk“
Der Wolf versucht ein Comeback – und zeigt damit, wie gewaltig die Idee mit Rap auf Deutsch hätte scheitern kann, wenn das nötige Talent fehlt.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Plattenkritiken, Rezensionen von Alben, EPs und Singles, Konzertberichte, Listicles, Interviews mit Musikern und Musiktipps.
Der Wolf versucht ein Comeback – und zeigt damit, wie gewaltig die Idee mit Rap auf Deutsch hätte scheitern kann, wenn das nötige Talent fehlt.
Adam Olenius, Frontmann der wunderbaren Shout Out Louds, hat seine erste Solo-EP gemacht. Die fünf Lieder sind persönlicher als das Werk seiner Band, aber genauso schön.
Klassisches Songwriting, viel Herzblut und eine einnehmende Kneipenatmosphäre – das bietet Rob Lynch auf seinem zweiten Album „Baby, I’m A Runaway“.
Die erste Platte von Fuck Yeah aus München ist ein Album mit ganz viel Charakter, großem musikalischen Horizont und ein paar unvergesslichen Momenten.
„Hören Sie drei Minuten lang konzentriert dieser Platte zu!“ Das zweite Album von Small Black ist so verträumt, dass daraus eine ziemlich schwierige Aufgabe wird.
Offensichtlich wollten The Temper Trap auf ihrem dritten Album alles richtig machen. Das Ergebnis ist meist ein halbgares Sowohl-als-Auch.
Mit „Hit Reset“ haben The Julie Ruin rund um Kathleen Hanna ein Album gemacht, auf dem immer Action und niemals Stillstand herrscht, das stets kurzweilig ist, aber in keinem Moment unreflektiert.
Der Islaänder Júníus Meyvant bietet auf seinem ersten Album eine schöne Kombination aus Handwerk und Innigkeit, Schönheit und Dynamik.
Melodien, Harmonien und Opulenz kombinieren Bosco Rogers auf ihrem Debütalbum mit Spaß an Psychedelik – und einer erfreulichen Programmatik.
Das zweite Album von Pinegrove ist ein gnadenlos schönes Americana-Fest: Manchmal werden die Songs auf „Cardinal“ mit jeder Sekunde intensiver, rührender und packender.
Auf dem zweiten Album von Emika kann man miterleben, was passiert, wenn Musik im Glauben an ihre eigene Bedeutsamkeit ertrinkt.
Auf „Good Karma“ klingen Roxette erstmals so einfallslos und beliebig, wie ihre Kritiker ihnen das seit 30 Jahren vorwerfen.
Zwischen Offenbach, Berlin und London entsteht die Musik von Lea Porcelain. Auch auf ihrer zweiten EP vereinen sie geschickt den Ansatz von Techno mit einem schwermütigen Indie-Sound.
Erol Alkan und Richard Norris haben nach vier EPs nun erstmals ein Album als Beyond The Wizard’s Sleeve gemacht. „The Soft Bounce“ klingt wie eine mit modernem Pop prall gefüllte Wundertüte.
Mit vielen cleveren Details und einem Hauch von Melancholie reichern Underparts aus Köln ihren Punkrock an. Das macht „Wild Swimming“ so verlockend.