Hingehört: Weaves – „Weaves“
Intensiv, individuell und intelligent ist das Debütalbum von Weaves aus Toronto. Mit anderen Worten: umwerfend.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Plattenkritiken, Rezensionen von Alben, EPs und Singles, Konzertberichte, Listicles, Interviews mit Musikern und Musiktipps.
Intensiv, individuell und intelligent ist das Debütalbum von Weaves aus Toronto. Mit anderen Worten: umwerfend.
Der Mann hat eine scharfe Zunge: In den besten Sprüchen von Noel Gallagher bekommt nicht nur sein Bruder sein Fett weg.
Liam Gallagher ist natürlich ein herrliches Großmaul. Hier die Krone seiner Spruchweisheiten.
Gitarrenmusik, und zwar zugänglich, clever und kraftvoll: Wie gut das auch 2016 noch funktioniert, zeigen Drowners aus New York mit „On Desire“.
Beim französischen Pendant zu DSDS kam Pi Ja Ma bis ins Halbfinale. Nun hat sie ihre erste EP veröffentlicht – und die klingt kein bisschen nach Castingshow.
So lohnend kann ein Kirchenbesuch sein: In einem Gotteshaus hatten sich Band Of Skulls eingemietet, um den richtigen Sound für ihr viertes Album zu finden. Hat geklappt.
Das vierte Album von Boys Noize ist eine Absage an Konformismus. Neben vielseitiger Musik gibt es auf „Mayday“ auch erstaunlich viel Gesang.
Acht Jahre lang war Paul McCartney ein Beatle. „Pure McCartney“ zeigt auf zwei CDs, was er in den 46 Jahren danach erschaffen hat: viele Hits, noch mehr zeitlose Songs und viel mehr als bloß seichte Liedchen.
EM in Frankreich – und schon wird das Land wieder heimgesucht von schrecklichen Liedern, unzähligen offiziellen Hymnen und peinlichen Versuchen, sich an die Fußballbegeisterung dranzuhängen. Ich habe das Gegenprogramm: 33 richtig gute Lieder über Fußball.
Am Erfolg des Debüts scheint Tom Odell mächtig zu leiden. Der Nachfolger „Wrong Crowd“ hat nicht nur Selbstmitleid als wichtigstes Thema, sondern auch keinerlei Spaß zu bieten.
Vinnie Caruana singt normalerweise bei I Am The Avalanche. Jetzt hat er ein Soloalbum gemacht – leider mit viel zu guten Freunden.
Ein echtes Album-Album haben Garbage mit „Strange Little Birds“ abgeliefert – inklusive der Weigerung, sich nach mehr als 20 Jahren selbst zu wiederholen.
Ungefähr in der Mitte ihrer Landsleute von Biffy Clyro und Snow Patrol ist der Sound von Fatherson aus Glasgow anzusiedeln. Auf ihrem zweiten Album „Open Book“ klingt das ganz okay – aber das reicht nicht.
Vieles ist erlaubt auf dem zweiten Album der Gotobeds aus Pittsburgh – solange man Gitarrenlärm drumherum packen kann.
Me And My Drummer schwärmen von Berlin, feiern die Lust auf Gitarre und wollen Erwartungen auf keinen Fall an sich ran lassen. Und sie sind beim Interview in Leipzig ein Herz und eine Seele.