Hingehört: Amanda Bergman – „Docks“
In ihr Solodebüt „Docks“ hat die Schwedin Amanda Bergman eine riesige Portion an Erfahrung, Gefühl und Talent gepackt.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Plattenkritiken, Rezensionen von Alben, EPs und Singles, Konzertberichte, Listicles, Interviews mit Musikern und Musiktipps.
In ihr Solodebüt „Docks“ hat die Schwedin Amanda Bergman eine riesige Portion an Erfahrung, Gefühl und Talent gepackt.
Mine ist gerade mit ihrem zweiten Album „Das Ziel ist im Weg“ auf Tour. Vor der Show in Leipzig habe ich sie gefragt, ob sie gerne ihr Publikum bekehren möchte, ob es ihr peinlich ist, dass sie die Mannheimer Popakademie besucht hat und wie sie selbst ist, wenn sie Konzerte besucht.
Ein Kurzurlaub in Grebbestad hat 1000 Gram zur gleichnamigen EP inspiriert. Die sechs Lieder klingen so, als herrsche dort ewiger Frühsommer.
Können zwei Schweizer sich an Krautrock versuchen und dabei funky sein? „Spagat der Liebe“ von Klaus Johann Grobe zeigt: Ja, das geht.
Childreen sind vier Kerls aus Dänemark, die lieber die schwarzen Einhörner besingen als die weißen.
Langsam, aber stetig haben sich The Boxer Rebellion aus London vorangearbeitet. Mit ihrem fünften Album „Ocean By Ocean“ kommen sie dem ersehnten Durchbruch allerdings nicht näher.
Planlos, lahm und pseudo-rebellisch: Man kann nur hoffen, dass Trümmer aus Hamburg mit ihrem zweiten Album nicht das Abbild einer Generation sind.
Die maximale Einsamkeit hat der Kanadier A. Dyjecinski erst auf Reisen gesucht – und jetzt auf seinem Debütalbum. „The Valley Of Yessire“ bietet Singer-Songwriter-Kunst mit einer Extradosis Ernsthaftigkeit.
Mit 27 legt Kyle Craft sein Debütalbum vor – und möchte gerne Bob Dylan im Jahr 1966 sein.
Kostenlose (und legale) MP3s gibt es auch diesmal als Futter für die Ohren. Unter anderem mit einem Vorgeschmack auf das neue Album von Peter, Björn and John.
Da will jemand ganz eindeutig den nächsten Karriereschritt machen: Die Refrains auf dem dritten Album der Strumbellas aus Kanada klingen oft so groß, dass man sie für aufgeblasen halten muss.
Gleich eine Trilogie zur Suche nach der universellen Wahrheit hat Damien Jurado hingelegt – ohne es zu ahnen. Mit „Visions Of Us On The Land“ kommt er wieder sehr nah dran.
L’Aupaire holt im Täubchenthal Leipzig die im letzten Jahr ausgefallene Show nach – und hat mittlerweile auch ein Album dabei. An seinen Ansagen muss er allerdings dringend arbeiten.
Dass eine überragende Sängerin manchmal schon ausreicht für eine beachtliche Karriere, zeigt das Best Of von Echobelly. „I Can’t Imagine The World Without Me“ erklärt auch, warum der Erfolg der Britpopper dann so schnell vorbei war.
Musikalisch ist Sera Cahoone mit ihrem dritten Album „Deer Creek Canyon“ bei sich angekommen. Doch ihre Texte strahlen erfreulicherweise noch immer jede Menge Sehnsucht aus.