Lily Allen – „Sheezus“
Lily Allen kann ihr drittes Album „Sheezus“ mittlerweile selbst nicht mehr leiden. Vielleicht, weil die Platte zu sehr wie sie selbst ist: launisch und auf der Suche nach Orientierung.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Plattenkritiken, Rezensionen von Alben, EPs und Singles, Konzertberichte, Listicles, Interviews mit Musikern und Musiktipps.
Lily Allen kann ihr drittes Album „Sheezus“ mittlerweile selbst nicht mehr leiden. Vielleicht, weil die Platte zu sehr wie sie selbst ist: launisch und auf der Suche nach Orientierung.
Ash sind weit jenseits der 30 und klingen trotzdem noch wie Teenager. Warum sie gar nicht anders können, erklärt mir Sänger Tim Wheeler im Interview. Er verrät auch, wie schnell es sich rächen kann, über andere Bands zu lästern.
Teenage music by Thirtysomethings? That’s not a bad thing at all, claims Ash singer Tim Wheeler. He also talks about Christmas records, the new Star Wars movie and the desire to make a fool of himself.
Indierock mit schlauen Texten und noch schlaueren Verweisen: Library Voices haben mit „Lovish“ ein wunderbares drittes Album gemacht – trotz widriger Umstände.
„Young, Ambitious, Motivated“ – das ist der Slogan von Afrikan Boy. Das hört man seinem Debütalbum an, auf dem er Londoner Multikulti und afrikanische Traditionen zusammenführt.
Gelegentlich klingt das Debüt von Aexattack aus Österreich wie ein verlorener Semi-Klassiker aus den Jahren zwischen 1998 und 2002. Das Problem dabei: Diese Zeit ist schon ganz schön lange her.
Eine besondere Stimme ist die größte Stärke von Gin Wigmore. Auf dem dritten Album der Neuseeländerin kommt noch eine hinzu: Offenheit für neue Einflüsse.
Schmerzhaft ehrliche Texte, große Songwriter-Kunst: Das dritte Soloalbum von Bill Ryder-Jones ist zwar in Kinderzimmer entstanden, aber kein bisschen infantil.
Das wundervoll Debüt von Courtney Barnett gibt es jetzt als Special Edition mit sieben Extra-Tracks. Das zeigt: Die Australierin war früher schon gut, sie
Wie würde eigentlich Schlager klingen, wenn die Texte nicht verlogen wären? Christian Steiffen gibt auf „Ferien vom Rock’N’Roll“ die umwerfende Antwort.
Scheinbare Widersprüche, eine Vorliebe für Krautrock und sphärischen Gesang vereinen Josefin Öhrn + The Liberation auf ihrem Debüt. Manchmal klingt „Horse Dance“, als wäre Enya die Frontfrau von Queens Of The Stone Age.
Zum weiten Mal ist Dave Gahan die Stimme der Soulsavers. Und runiniert mit viel Kitsch und Pathos die durchaus brauchbare Musik.
Wenn man sich sein Image wegdenkt, ist ein Konzert von Marilyn Manson eine ziemlich langweilige Angelegenheit, zeigt sein Auftritt in Leipzig. Eine Enttäuschung ist das trotzdem nicht unbedingt.
Ein abenteuerliches Puzzle aus Sounds und Kulturen liefert Larry Gus mit seinem sechsten Album ab. Der Mann braucht vielleicht neue Augen, aber eindeutig keine neuen Ohren.
Mit einem Hitschreiber aus der Nachbarschaft in Stockholm hat Seinabo Sey ihre Debütalbum aufgenommen. „Pretend“ klingt trotzdem individuell und echt – wenn man sich den Schluss wegdenkt.