H Hawkline – „In The Pink Of Condition“
Wales trifft Kalifornien: Der Kontrast aus einem tendenziell betrüblichen Fundament und dem Willen zum Optimismus prägt das dritte Album von H Hawkline.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Plattenkritiken, Rezensionen von Alben, EPs und Singles, Konzertberichte, Listicles, Interviews mit Musikern und Musiktipps.
Wales trifft Kalifornien: Der Kontrast aus einem tendenziell betrüblichen Fundament und dem Willen zum Optimismus prägt das dritte Album von H Hawkline.
Auch im Geyerhaus in Leipzig ist William Fitzsimmons ein zauberhaftes Erlebnis. An seinen Konzerten sollte allerdings ein „Bitte nicht stören!“-Schild hängen.
Wie der erste Urlaub ohne Eltern klingt die Debüt-EP von Hippo Campus. Man sollte bloß nicht auf die Idee kommen, das Quartett aus Minnesota mit Vampire Weekend zu vergleichen.
Große Popsongs mit einem Hauch von Melancholie und Indie-tauglicher Produktion gibt es auf dem Debütalbum von Kid Astray aus Norwegen. Macht Spaß.
Mühlheim an der Ruhr liegt tief im Mittleren Westen der USA. Wer das nicht glaubt, sollte das zweite Album von The Great Faults hören.
Das perfekte Gesäusel für den nächsten Schweighöfer-Film gibt es auf dem vierten Album von Jack Savoretti. Schlimm.
AB Syndrom sind neuerdings zu viert. Auch ihre Klasse hat sich mindestens verdoppelt: „Hey Herz“ ist sagenhaft spannend, schlau und eigenständig.
Rabiat und radikal klingt das erste Album von Deaf Wish für Sub Pop. Das passende Outfit dazu? Die Zwangsjacke.
Stoner-Doom-Rock mit etlichen klassischen Elementen gibt es von OHHMS aus Kent. Zum Glück sind sie auf ihrer zweiten EP immer heavy genug, um nicht in Prog-Verdacht zu geraten.
Die Tour war ausverkauft, die Band gut in Form, der Schauplatz ideal: das dokumentieren Black Rebel Motorcycle Club mit dem Doppelalbum „Live In Paris“.
In Kalifornien dürfte es ab sofort keinen Optimismus mehr geben. Cayucas haben den gesamten verfügbaren Bestand in ihr zweites Album gepackt.
Wenig innovativ, aber sehr souverän ist das Debüt von Fraser A. Gorman. Sein klassischer Americana-Sound zeigt, dass er nicht nur wie ein junger Bob Dylan aussieht.
Faszinierend, besonders und selbstbewusst klingt „Like I’m A Warrior“, das Debütalbum von Emilie Nicolas, mit dem sie in Norwegen schon die Charts gestürmt hat.
Nur sechs Songs bietet das dritte Album von Prinzhorn Dance School. Trotzdem klingen sie mehr denn je wie eine Band, die sich gefunden hat.
The Membranes, 1977 gegründet, haben Post-Punk und Noise-Rock geprägt. Jetzt gibt es erstmals seit 1989 ein neues Album. Das Thema: Astrophysik.