Olli Schulz – „Feelings aus der Asche“
Wenn Olli Schulz singt, dann gibt es auf „Feelings aus der Asche“ keine Blödeleien. Dafür gute Songs und Humor zwischen den Zeilen – als Methode zum Ertragen der Welt.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Plattenkritiken, Rezensionen von Alben, EPs und Singles, Konzertberichte, Listicles, Interviews mit Musikern und Musiktipps.
Wenn Olli Schulz singt, dann gibt es auf „Feelings aus der Asche“ keine Blödeleien. Dafür gute Songs und Humor zwischen den Zeilen – als Methode zum Ertragen der Welt.
Vom Country aus wagen Katzenjammer auf ihrem dritten Album „Rockland“ spaßige Expeditionen in andere Genres. Und schreiben erstmals fast alle Songs selbst.
Atlas Losing Grip aus Schweden sind geerdeter als Metal und technisch raffinierter als Punk. Ihr Album „Currents“ wird ein seltsames Zwischending.
Archive sind viele Bands in einer, fast jeder Track des Kollektivs aus London ist ein Sammelsurium an Genres. Das neue Album „Restriction“ macht Lust auf die anstehende Europa-Tournee.
Rae Sremmurd kommen aus der Geburtsstadt von Elvis, machen auf ihrem Debütalbum „SremmLife“ allerdings HipHop. Und zwar mit einer kurzweiligen Frische und Unschuld.
Dass Frauen im Rap erniedrigt werden, ist schlimm. Wenn sie sich freiwillig selbst erniedrigen, ist das noch schlimmer. Nicki Minaj zeigt mit ihrem dritten Album „The Pinkprint“ fast alles, was schief läuft im Mainstream-HipHop.
Seit 2009 hat Tobias Siebert an „Another Half Life“ gearbeitet. Er macht alles bei seinem Projekt And The Golden Choir alleine – und ist dennoch eine Band und ein Chor.
Ein Pandabär trifft auf den Sensenmann – wer wird da wohl als Sieger hervorgehen? „Panda Bear Meets The Grim Reaper“ lässt die Frage offen und gefällt sich auch sonst darin, die Dinge im Ungefähren zu lassen. Schön ist das trotzdem.
Kovacs ist 24 und kommt aus Eindhoven. Ihre Debüt-EP „My Love“ dürfte vor allem trauernde Fans von Amy Winehouse trösten können.
Als „Berg- und Talbahn“ haben Hundreds aus Hamburg des Jahr 2014 erlebt. Im Interview erzählt Eva Milner von schönen Locations in Leipzig, dem richtigen Einsatz von Facebook und dem Gefühl, angekommen zu sein.
Juli klingen auf ihrem vierten Album wie eine Band, die sich (wieder) gefunden hat. „Insel“ liefert smarten Pop und ist manchmal erstaunlich erwachsen.
Drei Brüder aus New York (in Summe 48 Jahre alt) sind AJR. Ihre erste EP „I’m Ready“ bietet sehr brauchbare Popmusik – und ein Sample von SpongeBob.
Techno ist dumm und primitiv. Das stimmt nicht. Steve Aoki scheint der These mit „Neon Future I“ aber unbedingt neue Nahrung gegen zu wollen.
Mit der EP „Stop The Clocks“ machten Oasis 2006 Lust auf ihr anstehendes Best-Of-Album. Und konnten es sich erlauben, sich dabei auf ein Demo, einen Live-Mitschnitt und zwei meisterhafte B-Seiten zu beschränken.
Alex G ist 21 und wurde schon als “the Internet’s Secret Best Songwriter” gefeiert. Jetzt gibt es mit „DSU“ erstmals ein Album von ihm, das man anfassen kann – und das wie die Verkörperung von Indie klingt.