Hingehört: Recondite – „Iffy“
Techno, aber introvertiert. Recondite zeigt auch auf seinem dritten Album „Iffy“, wie das funktionieren kann. Manchmal klingt es, als sei die Musik gar nicht da.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
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Techno, aber introvertiert. Recondite zeigt auch auf seinem dritten Album „Iffy“, wie das funktionieren kann. Manchmal klingt es, als sei die Musik gar nicht da.
Sleater-Kinney kehren im Januar mit dem ersten Album seit zehn Jahren zurück. Vorab verschenken sie einen Track – shitesite.de verrät, wo es das Lied und weitere Gratis-MP3s gibt.
Rhabarber Rhabarber! Einer Band, die ihre Platte so nennt, muss man alles zutrauen. The Voyeurs schaffen es auf ihrem zweiten Album, sogar etwas Sinn hineinzupacken.
Zum Tanz fordern 1000 Gram mit ihrem fabelhaften zweiten Album auf. Am besten funktioniert die Musik dazu als letztes Lied des Abends.
Die Reste von Polarkreis 18 mit einem neuen Sänger – kann das gut gehen? Bei Woods Of Birnam heißt die Antwort: manchmal.
„You search for inspiration / it seems it’s not around“, singt Holly Johnson in einem Lied seines neuen Soloalbums. Das ist leider programmatisch: „Europa“ ist ein Paradebeispiel dafür, wie man als alter Sack seinen legendären Ruf ruiniert.
Eine so geheimnisvolle, tiefe Verbindung wie man sie bei 2:54 ausmacht, können wahrscheinlich nur Schwestern entwickeln. Auf „The Other I“ entwickeln sie ihren Sound traumhaft weiter.
In Australien haben Rüfüs mit ihrem Debüt „Atlas“ abgeräumt. Jetzt kommt die Platte auch in Deutschland raus – und bringt den Sommer mit.
Warm Graves kommen aus Leipzig und beglücken die Welt gleich mit einem Konzeptalbum namens „Ships Will Come“. Die Reise geht ins Paradies, mit Zwischenstopp bei der Apokalypse.
Mit „Escapology“ sollte Robbie Williams den US-Markt knacken. Das musste schwierig werden, wenn der beste Song im Refrain Zeilen wie „Because I’m scum“ enthält. Nie klang Robbie so zerrissen wie hier.
Hurra! Die Foo Fighters machen jetzt genau die Musik, gegen die Nirvana einst angetreten waren. Konventionell, kompetent und langweilig.
Sie konnten nur alles falsch machen – das war die Ausgangssituation für das zweite Album von Kraftklub. „In Schwarz“ hat in der Tat seine Schwächen. Zum Glück gleichen Kraftklub das mit einigen Krachern aus – und mit einem Glaubensbekenntnis für Underdogs.
Als Meister der Atmosphäre erweist sich Ben Howard auf seinem zweiten Album. Manchmal klingt „I Forget Where We Were“, als könnten Herbstblätter Lieder schreiben.
MP3s kostenlos und legal, das ist das Prinzip von „Futter für die Ohren“. Diesmal erweisen sich unter anderem eine Dame aus Australien und ein britisches Duo als großzügig. Außerdem gibt es das Lied aus der DAK-Werbung.
Sein Album ist solide, sein Erfolg ist riesig. Kann das Konzert von George Ezra in Leipzig den Siegeszug des Briten erklären?