My First Band – „Corazon“
Sunrise Avenue haben ja schon genug Mist verzapft. Jetzt ist ihr Sänger auch noch Musikmanager. Seine erste Entdeckung heißt My First Band und ist der ekelhafteste Finnland-Export mindestens seit The Rasmus.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Plattenkritiken, Rezensionen von Alben, EPs und Singles, Konzertberichte, Listicles, Interviews mit Musikern und Musiktipps.
Sunrise Avenue haben ja schon genug Mist verzapft. Jetzt ist ihr Sänger auch noch Musikmanager. Seine erste Entdeckung heißt My First Band und ist der ekelhafteste Finnland-Export mindestens seit The Rasmus.
Eigentlich wollten Angus & Julia Stone sich als Solokünstler etablieren. Jetzt sind die Geschwister aus Australien wieder vereint und haben ein drittes gemeinsames Album gemacht. Der Grund ist in jeder Hinsicht respekteinflößend: Er heißt Rick Rubin.
Noch ein „Best Of“ von Blondie: Zum 40. Jubiläum hat die Band um Debbie Harry einige ihrer größten Hits neu aufgenommen. Dazu gibt es mit „Ghosts Of Download“ auch ein komplett neues Album – das leider zeigt, wie schwer die Messlatte von einst zu erreichen ist.
Den Höhepunkt ihrer Karriere feiern Bosse mit „Kraniche – live in Hamburg“, dem Mitschnitt vom Abschlusskonzert ihrer jüngsten Tournee. Der Sound ist zwar mies, aber dafür hat die Live-DVD drei andere Dinge im Übermaß zu bieten: Schweiß, Gefühl und Miteinander.
Hope Sandoval und David Roback legen nach 17 Jahren endlich wieder eine Platte als Mazzy Star vor. An „Seasons Of Your Day“ haben sie so gelange gebastelt, das nun sogar zwei Tote darauf zu hören sind.
Er war mal ein Ehemann mit einem Bürojob. Dann beschließt Michael Burana, lieber als Drogenkurier in Südamerika zu arbeiten. Diese fiktive Geschichte bildet den Rahmen für das dritte Album von Sin Cos Tan – und fluffigen Synthiepop.
Als Jeff Beadle noch ein Poolboy in Toronto war, hat er seine Songideen in sein Handy gesungen. Jetzt ist daraus mit „The Huntings End“ ein richtiges Album geworden – das die Sonnenseiten des Lebens weitgehend ignoriert.
Woman’s Hour liefern auf ihrem Debütalbum genau den Sound, für den einst jemand das Wort „Dream-Pop“ erfunden hat. Das beweist ein famoses Gespür für Stilistik und ist mindestens so süß wie Katzenbabys.
Spannenden neue Gratis-Tracks gibt es gerade unter anderem von Dirk Darmstaedter, Big Skies und Atari Teenage Riot. Und ein Krautrock-Held legt sein Debütalbum vor – 27 Jahre nach Gründung der Band.
An einem Stück haben Tiny Fingers aus Israel ihr neues Album „Megafauna“ aufgenommen. Die Musik ist zumindest manchmal genauso erstaunlich wie diese Methode.
Mit ihrem „Horror Country“ haben Graveyard Train in Australien viele Freunde gefunden. Ihr drittes Album „Hollow“ gibt es jetzt auch in Deutschland – jovial, unterhaltsam und ohne stilistische Scheuklappen.
Von Australien über Schottland nach Brooklyn. Das ist die Geschichte von Luluc. Mit „Passerby“ erscheint ihr erstes internationales Album. Ein Fest für alle, die noch immer Nick Drake nachtrauern.
Von maximaler Stilsicherheit lebt das Debüt von The Acid. „Liminal“ wirft die Frage auf, wie weit man Musik reduzieren kann, bis sie aufhört, Musik zu sein.
Mit Coverversionen bei YouTube ist Gabrielle Aplin in England groß rausgekommen. Ihr Debütalbum „English Rain“ ist sehr hübsch. Highlight ist erneut ein Cover – von einer vergessenen Eighties-Schmo
“Hugeness may be imminent”, lautet die Prognose des Guardian für das erste Album von The Ramona Flowers. Man sollte das als Warnung verstehen, denn das Quintett aus Bristol bietet zwar manchmal Talent, aber leider immer auch eine Überdosis Pathos.