Sigur Rós – „Valtari“
Keine Refrains, keine Strophen, keine Pop-Strukturen: „Valtari“ von Sigur Rós kann man bei aller Komplexität trotzdem in keinem Moment „sperrig“ nennen.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Plattenkritiken, Rezensionen von Alben, EPs und Singles, Konzertberichte, Listicles, Interviews mit Musikern und Musiktipps.
Keine Refrains, keine Strophen, keine Pop-Strukturen: „Valtari“ von Sigur Rós kann man bei aller Komplexität trotzdem in keinem Moment „sperrig“ nennen.
Das erste (und hoffentlich letzte) posthume Soloalbum von Joey Ramone ist erfreulich respektvoll und traditionsbewusst.
Husky aus Australien sind auf ihrem Debütalbum derart dezent, zurückhaltend und schüchtern, dass es beinahe ein Wunder ist, dass irgendjemand die Lieder von „Forever So“ überhaupt zu hören bekommen darf.
Maximo Park liefern Indierock, bei dem sich hoher Spaßfaktor, unglückliche Liebesgeschichten und gern gezeigte Belesenheit nicht gegenseitig ausschließen.
Blek Le Roc aus München streben einigermaßen unverhohlen nach dem Mainstream-Erfolg, und das ist für ihre Musik keineswegs schädlich.
Eine Platte über seine Heimat auf den Orkney-Inseln hat Erland Cooper (von Erland & The Carnival) gemacht. Sie klingt manchmal wie der letzte Atemzug eines unruhigen Geistes.
„Europe“, das zweite Album von Allo Darlin‘ aus London, klingt so, tatsächlich so, wie man sich Europa wünscht: voller Tatendrang und Zuversicht, und mit Gespür für seine Tradition.
Julia Stone tastet sich in ihre Lieder am liebsten ganz vorsichtig hinein, bis sie schließlich auftaut und voll und ganz aufgeht in ihrer Musik. Genau nach diesem Rezept funktioniert auch „By The Horns“ als Ganzes.
Auf ihrem dritten Album blicken I Like Trains auf Technologie und die Frage, was sie mit uns macht. Das ist enorm spannend.
Hot Chip beweisen auch auf ihrem fünften Album „In Our Heads“, wie komplex Tanzmusik sein kann. Zwischen dem Anfang eines Tracks und dem Ende kann da ein ganzer Ozean liegen.
Das dritte Album von Here We Go Magic lebt von seiner Luftigkeit. Und von Produzent Nigel Godrich.
Damon Albarn feiert mit einem Konzeptalbum Queen Elizabeth I. Er will „Dr Dee“ als eine Oper verstanden haben wissen. Ist das seltsam? Aber hallo!
„Colin Caulfield schafft es, so entspannt und harmonisch wie Simon & Garfunkel zu klingen, und gleichzeitig filigrane Arrangements und Indie-Extraverganza aus dem Ärmel zu schütteln“, …
Eifersucht, Verlassenwerden oder Verlustängsten – Ladyhawke hatte trotz des jüngsten Erfolgs zuletzt keine allzu gute Zeit. „Anxiety“ ist deshalb ein passender Titel für ihr neues Album – auf dem sie zudem die Rockerin in sich rauslässt.
Auf ihrem siebten Album klingen H-Blockx nicht wie Veteranen. Und das ist schon eine Leistung.