Hingehört: Gov’t Mule – „High And Mighty“
„High And Mighty“ könnten einigen Roots-Freunden gefallen. Für alle anderen bieten Gov’t Mule vor allem Muckertum.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Plattenkritiken, Rezensionen von Alben, EPs und Singles, Konzertberichte, Listicles, Interviews mit Musikern und Musiktipps.
„High And Mighty“ könnten einigen Roots-Freunden gefallen. Für alle anderen bieten Gov’t Mule vor allem Muckertum.
Runde Sache: Auf „Supersunnyspeedgraphic“ liefert Ben Folds in leicht bearbeiteten Versionen die besten Stücke seiner letzten EPs, die nur online verfügbar waren.
HipHop ohne Macho-Posen und Gangsta-Gehabe bieten Arrested Development auch auf „Since The Last Time“.
„Silent Alarm“, produziert von Paul Epworth, dem Konstrukteur des neuen britischen Indie-Sounds, verkörpert ganz vorzüglich die Trends des Jahres 2005. Trotzdem bleibt das Debütalbum von Bloc Party ein Enigma.
Die Werkschau von Chuck Berry beweist: Niemand hat den Titel als „König des Rock’n’Roll“ so sehr verdient wie der Mann aus St. Louis. Seine Songs haben noch heute eine packende, direkte und bedrohliche Intensität.
Gutes Handwerk, keine Persönlichkeit – mit dieser Formel wird Fergie wohl nie die Königin des Pop werden.
Das Debüt von Clap Your Hands Say Yeah klingt wie nichts anderes zuvor: verschroben, irre, fremd, mitreißend, spannend und faszinierend.
Künstler Silos Album Come On Like The Fast Lane Label Blue Rose Erscheinungsjahr 2006 Bewertung *** Wie die internationale Gemeinde der Musikfreunde leider noch nicht …
Madsen mögen nicht besonders innovativ und subtil sein, aber sie sind wirkungsvoll. Das gilt auch auf ihrem zweiten Album „Goodbye Logik“.
Mit neunköpfiger Kapelle erkundet Jan Delay auf „Mercedes Dance“ die komplette Funk-Palette von George Clintons Wucht bis zur Virtuosität von Prince.
Wie Xavier Naidoo singt Sebastian Hämer. Allerdings erlaubt er sich manchmal, böse zu sein.
Eigentlich ist alles scheiße, aber es hilft ja nichts – so funktioniert die Musik von Belle and Sebastian auch auf „The Life Pursuit“.
Künstler Woven Hand Album Mosaic Label Glitterhouse Erscheinungsjahr 2006 Bewertung **1/2 Heiterkeit sei die Substanz jeder Kunst, schreibt Hermann Hesse im Glasperlenspiel. Egal wie traurig …
Es gibt auf dem ersten Album der Kooks keinen einheitlichen Sound, kein genau konzipiertes und umständlich gepflegtes Image. Nicht einmal den Willen, es allen zu zeigen, sofort. Trotzdem wird „Inside In Inside Out“ ein vorzügliches Debüt.
Eine berechtigte Frage: Warum soll man ein Wochenende in brütender Hitze verbringen, untergebracht auf dem wenig charmanten Gelände eines ehemaligen Gewerbegebietes, umringt von betrunkenen Teenagern, …