Die Toten Hosen – „Nur zu Besuch – Unplugged“
Nun halten auch Die Toten Hosen Einzug in die deutsche Pop-Aristokratie von MTVs Gnaden. Ihr Unplugged-Album ist dann am besten, wenn sie sich nicht allzu ernst nehmen.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Plattenkritiken, Rezensionen von Alben, EPs und Singles, Konzertberichte, Listicles, Interviews mit Musikern und Musiktipps.
Nun halten auch Die Toten Hosen Einzug in die deutsche Pop-Aristokratie von MTVs Gnaden. Ihr Unplugged-Album ist dann am besten, wenn sie sich nicht allzu ernst nehmen.
Auch auf „Hefty Fine“ leben The Bloodhound Gang in der geschmacksbefreiten Zone und liefern Pointen mit der Panzerfaust.
Das Superpunk-Livealbum „Können sie das groß machen bitte?“ ist ein wunderbares Porträt einer wunderbaren Band.
Wer The Hives oder Jet liebt, wird auch die Sharonas mögen. Ihr „Adrenalin Drive“ ist allerdings ein wenig zu nah an den Vorbildern.
Künstler String Cheese Incident Album One Step Closer Label SPV Erscheinungsjahr 2005 Bewertung **1/2 Musik für die Hängematte ist spätestens seit Jack Johnson schwer angesagt. …
Künstler Spitting Off Tall Buildings Album Spitting Off Tall Buildings Label Rough Trade Erscheinungsjahr 2005 Bewertung *** Singende Schauspieler? Schlimme Erinnerungen hat man da: Bruce …
Die zwei Jungs von Röyksopp haben sich bei ihrem zweiten Album nicht verrückt machen lassen. Sie vertrauen bei „The Understanding“ auf ihre eigene Klasse.
Man kann „Chaos And Creation In The Backyard“ als Kampf zwischen Paul McCartney und Produzent Nigel Godrich interpretieren. Sir Paul gewinnt natürlich.
White Hassle bieten auf „Your Language“ eklektizistische Gitarrenmusik, mutige Leichtfüßigkeit und modernen Garagenblues.
Tokio Hotel liefern mit der EP „Monsun“ ein Debüt, das kein bisschen wie die Musik von Teenagern klingt, sondern erstaunlich abgeklärt, anständig und professionell.
„A Bigger Bang“, das erste Stones-Album mit komplett neuen Songs seit acht Jahren, ist in der Tat ein kleiner Urknall. Denn Jagger und Richards kümmern sich diesmal einen Dreck um Radiotauglichkeit, Singles, Trends oder Modernismen.
Gefällige Indie-Sounds mit reichlich elektronischem Einschlag liefert das zweite Album von Marbles.
Statt Punk-Optik, E-Gitarrenwänden und Jesus And Mary Chain heißen die neuen Koordinaten für den Black Rebel Motorcycle Club: Blues, Country und Folk. Die akustische Gitarre dominiert auf „Howl“, und das wird durchaus überzeugend.
Mit „Get Behind Me Satan“ haben die White Stripes innerhalb von nur zwei Wochen, einen würdigen Nachfolger für „Elephant“ erschaffen, voller Seele, Intensität und Originalität.
Seit wann sind Oasis eigentlich nicht mehr die beste Band der Welt? „Don’t Believe The Truth“ liefert nicht die Antwort, wird aber immerhin ein Album der Konsolidierung.