I Break Horses – „Warnings“
I Break Horses aus Schweden zeigen auf ihrem dritten Album „Warnings“, wie reizvoll (und abwechslungsreich) die Entschleunigung sein kann.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Plattenkritiken, Rezensionen von Alben, EPs und Singles, Konzertberichte, Listicles, Interviews mit Musikern und Musiktipps.
I Break Horses aus Schweden zeigen auf ihrem dritten Album „Warnings“, wie reizvoll (und abwechslungsreich) die Entschleunigung sein kann.
Friends Of Gas aus München sind einzigarstig: Die Musik des Quintetts ist auf „Kein Wetter“ dicht und aggressiv, voller Druck und Beklemmung.
Zum Abschluss der 400 besten Lieder zum Coronavirus gibt es Soundtrack-Beiträge, Blödel-Rap und Klassiker: All diese Songs bekommen in Zeiten von Covid-19 eine neue Bedeutung.
Die Effekte von toxischen Beziehungen überwindet Austra auf „Hirudin“. Dank externer Hilfe und neuer Liebe.
Weiterentwicklung ist das wichtigste Thema auf dem zweiten Platte von Diet Cig. „Do You Wonder About Me?“ zeigt, dass sie das auf Musik und Persönlichkeit beziehen.
Von Wegen Lisbeth machen eine Live-Platte, Juse Ju blickt auf die Nullerjahre und Bright Eyes verzweifeln immer noch an der Welt: So klingt das relevanteste neue „Futter für die Ohren“.
Ariel Pink veröffentlicht im Rahmen der „Archive Cycle“-Reihe sein Frühwerk neu. Bei „Cycle 2“ sind das gut 200 Minuten als weiterer Beleg für die (Selbst-)Überschätzung des Manns aus L.A.
Von Acappella bis Industrial, von innig bis spinnert reicht das Spektrum von Hans Unstern auf „Diven“. Das ist einzigartig und verstörend.
Die erste Werkschau von Blackmail zeigt: Produktivität, Indie-Ethos und Konzentration auf die eigene Kreativität haben die Band aus Koblenz zu einer der wichtigsten deutschen Alternative-Institutionen gemacht.
Lockdown macht mehr Spaß mit dem passenden Soundtrack. In Teil 4 der ultimativen Corona-Playlist sind unter anderem Aretha Franklin, Rod Stewart und Michael Jackson dabei. Und ein Lied namens „R.I.P.“
Auf „Shortly After Takeoff“, dem Abschluss seiner Manchester-Trilogie, blickt BC Camplight ohne Metaphern, aber durchaus mit der Fähigkeit zu Humor, auf seine Erfahrung mit dem Leid.
Rock-Ästhetik und DJ-Kultur vereint ein Trio aus Paris auf seinem ersten Album. Das ist natürlich nicht mehr bahnbrechend, der Bandname Th/s /s Sh/t stimmt trotzdem nicht.
Auf ihrem zweiten Album „La Yarará“ erkennt Malena Zavala: Es ist nicht wichtig, wo du geboren wurdest, sondern wo du hingekommen bist. Sie macht daraus eine Reise durch die Latin-Kultur.
Corona erschüttert die Musik- und Konzertindustrie, sorgt aber auch für interessante musikalische Effekte, frei nach dem Motto: kreativ durch die Krise. In der Reihe „Corona-Musik“ stellt Shitesite einige davon vor.
Slut sind zurück, Ezra Furman unterstützt mit Outtakes seine Bandmitglieder, Alison Mossharts erstes Solowerk ziert einen Soundtrack. Und Matthias Schweighöfer stapelt tief – so klingt das neue „Futter für die Ohren“.