Niels Frevert – „Putzlicht“
Niels Frevert nähert sich auf seinem sechsten Soloalbum „Putzlicht“ erstaunlich weit dem Rock an. Das funktioniert bestens und könnte seinen tollen Liedern vielleicht auch zu mehr Publikum verhelfen.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Plattenkritiken, Rezensionen von Alben, EPs und Singles, Konzertberichte, Listicles, Interviews mit Musikern und Musiktipps.
Niels Frevert nähert sich auf seinem sechsten Soloalbum „Putzlicht“ erstaunlich weit dem Rock an. Das funktioniert bestens und könnte seinen tollen Liedern vielleicht auch zu mehr Publikum verhelfen.
Auf dem Dachboden legten Cabaret Voltaire in ihren Anfangstagen von „1974-76“ die Grundlage für das, was einmal Industrial werden sollte.
Von Pop bis Hardcore, von Entertainment bis Noise reicht das Spektrum, das Gender Roles aus Brighton auf ihrem sehr kurzweiligen Debütalbum „Prang“ bieten.
DZ Deathrays sind erwachsen geworden? Das stimmt auf „Positive Rising: Part 1“ nur zum Teil, und wäre womöglich auch gar keine schlimme Neuigkeit, wie die Australier hier andeuten.
„Wage War bis zum Äußersten“, verspricht das Quintett aus Florida für sein zweites Album. „Pressure“ zeigt tatsächlich, wie clever der Wechsel aus soft und heavy klingen kann.
„When We Are Inhuman: Live 2018“ wurde beim MusicNOW-Festival aufgezeichnet, als Zusammenarbeit von Bonnie „Prince“ Billy mit Bryce Dessner von The National. Nur virtuell dabei, aber sehr prägend ist der Minimal-Pionier Julius Eastman.
Ein Fundstück aus der Frühphase von Cabaret Voltaire zeigt, wie konsequent sie schon 1979 an einer ganz eigenen, radikalen Ästhetik gearbeitet haben.
Die Liga der gewöhnlichen Gentlemen ist auf Album #5 so tanzbar, schlau und schick wie immer. Mehr denn je gilt auf „Fuck Dance, Let’s Art!“: Wer sein eigenes Ding macht, kann leichter glücklich sein.
Tiny Moving Parts treiben auf ihrem dritten Album „Celebrate“ jedes Gefühl ins Extrem – und erschaffen so ein Emo-Meisterwerk.
So gut kann Indie aus Köln sein: Die Lieder von Sparkling klingen auf deren Debüt „I Want To See Everything“ gleichzeitig intuitiv und unmittelbar, sind aber trotzdem sehr durchdacht.
Tolle Songs, tolle Melodien und eine umwerfende Stimme: Das Debütalbum von Alvvays aus Kanada zeigt, wie einfach großartige Musik manchmal sein kann.
Hostage Calm aus Connecticut zeigen sich auf ihrem vierten Album in Bestform. Kurz nach „Die On Stage“ löste sich die Band aus Connecticut aber auf.
Clipping vermengen innovativen Rap mit Horror, Mudhoney haben Schwung und The Darkness wollen es noch eine Nummer größer: So klingt die relevante neue Musik.
Vom Banalen bis zum Existenziellen reicht die thematische Bandbreite von Hanne Hukkelberg auf ihrem sechsten Album. Auch im Klang bietet „Birthmark“ große Vielfalt.
Verschroben, aber tanzbar; nahbar, aber geheimnisvoll; aus dem Leben, aber nicht offensichtlich: So klingt auch das dritte Album der Höchsten Eisenbahn.