The Night Is Still Young – „Universal Boundaries“
Jede Idee wird bei The Night Is Still Young maximal ausgedehnt. Das macht „Universal Boundaries“ zu ziemlich langweiligen Psychedelik-Folkrock.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Plattenkritiken, Rezensionen von Alben, EPs und Singles, Konzertberichte, Listicles, Interviews mit Musikern und Musiktipps.
Jede Idee wird bei The Night Is Still Young maximal ausgedehnt. Das macht „Universal Boundaries“ zu ziemlich langweiligen Psychedelik-Folkrock.
„The Lillywhite Sessions“ stammen ursprünglich von der Dave Matthews Band. Jetzt hat Ryley Walker sie neu interpretiert – aus Liebe zu dieser sehr uncoolen Band.
Acht Lieder in nicht einmal sieben Minuten: Grillmaster Flash schafft es auf „Pinökel“ tatsächlich, in diesen Husarenritt auch noch eine Botschaft zu packen.
Mit neuem Album kommt Frank Turner nach Leipzig und zeigt: Er achtet sein Publikum genauso sehr wie die Fans ihn selbst verehren.
Nada Surf feiern mit einem Konzert in Leipzig das Jubiläum ihres Meisterwerks „Let Go“. Leider bekommen sie oft die eigene Magie nicht hin.
„Lebe wild, bleib jung und sei gefälligst rebellisch“, heißt die zentrale Aufforderung auf dem dritten Album von Lina. Das wird nicht nur kleinen Mädchen gefallen, sondern ist Stoff für Pop-Enthusiasten.
Das „Stadion“ als Sehnsuchtsort besingt Grillmaster Flash auf seinem zweiten Album – mit Humor, aber ohne Klamauk.
Tolle Melodien, unnachahmliche Stimme, Weltschmerz als Grundprinzip: J Mascis hat auf „Elastic Days“ all seine Stärken parat, dazu eine neue Geheimwaffe.
Leoniden legen im Naumanns in Leipzig eine atemberaubende Show hin. Das Konzert kann einem sogar den Glauben an die junge Generation wieder geben.
Weg aus der Stadt und von E-Gitarren, hin aufs Land und zu Streichern und Klavier: Das erste Soloalbum von Liela Moss (The Duke Spirit) überrascht in mehrfacher Hinsicht.
Wenn Marius Ziska „Home“ sagt, meint er damit die Färöer Inseln. Das hört man auf der zweigeteilten Platte, auf der er auch in seiner Muttersprache singt.
Auf ihrer zweiten EP wirken Bosco Rogers wie Kinder, die gerade erst ihre Instrumente erlernt haben – und jetzt mächtig Spaß damit haben.
Ironie als Mittel der Weltbewältigung: Dieses Prinzip kann man bei Bill Ryder-Jones auch auf „Yawn“ sehr gut erkennen.
Schöne Stimme, schöne Lieder: Matt Corby klingt auf „Rainbow Valley“ manchmal zu angenehm, schafft es aber meist, seinen Liedern die nötige Substanz zu verleihen.
Auch auf ihrem zweiten Album werfen sich Antarctigo Vespucci besonders gerne in ein schwärmerisches, unglückliches Verliebtsein hinein.