Wayste – „The Flesh And The Blood“
Bitte um Feedback: Wayste aus Leipzig paaren auf „The Flesh And The Blood“ große Lust auf Lärm mit viel musikalischer Intelligenz.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Plattenkritiken, Rezensionen von Alben, EPs und Singles, Konzertberichte, Listicles, Interviews mit Musikern und Musiktipps.
Bitte um Feedback: Wayste aus Leipzig paaren auf „The Flesh And The Blood“ große Lust auf Lärm mit viel musikalischer Intelligenz.
Geprägt von Rock und schockiert vom Tod ihrer Mutter entwickelt Michelle Zauner alias Japanese Breakfast auf „Psychopomp“ ein sehr persönliches Debütalbum.
Angst, Wut, Zweifel: Wie man daraus meisterhaften Pop-Punk macht, zeigen Muncie Girls aus Exeter auf ihrer zweiten Platte „Fixed Ideals“.
Goat sind ein mysteriöses Kollektiv aus Schweden. Auf ihrem dritten Album „Requiem“ nutzen sie die Kraft des Perkussiven mal fürs Meditative, mal für Tanz-Euphorie.
Rue Royale brauchten vor dem vierten Album eine Weile, um zu sich zu finden. Was sie auf „In Parallel“ in erster Linie entdecken, ist der Rhythmus.
Das dritte Album von Anna Calvi schwimmt geradezu in Hormonen und Körperflüssigkeiten. Auf „Hunter“ spürt sie den Möglichkeiten von Geschlecht und Identität und der Verbindung zwischen beidem nach.
Eingängigkeit, Charme und ein paar außergewöhnliche Ideen gibt es auch auf dem fünften Album der Kooks. „Let’s Go Sunshine“ verliert sich aber manchmal in zu viel Gemütlichkeit.
Ein paar Lieder, die für sein Grammy-nominiertes Album „Beast Epic“ nicht fertig geworden sind, bringt Sam Bean alias Iron & Wine jetzt als EP raus. „Weed Garden“ ist mehr als Resteverwertung.
Die Mamas dürften nicht erfreut sein: Provokant, grotesk, theatralisch und wuchtig ist auch das zweite Album der Fat White Family.
Nach dem gefeierten Debüt stürzten Money in eine Krise. „Suicide Songs“ ist ein Dokument davon und zugleich der Weg heraus für das Trio aus Manchester.
Entspanntheit ist ein wichtiges Prinzip bei Das Paradies. Von Langeweile ist das Debütalbum „Goldene Zukunft“ allerdings genauso weit entfernt wie von Fatalismus.
Oft intuitiv und mit einer sehr eigenständigen Ästhetik agieren Her’s aus Liverpool auf ihrem Debütalbum. Wer Eighties-Indie mag, sollte die „Invitation To Her’s“ unbedingt annehmen.
Mit „Handgepäck I“ zeigt Clueso ein Ausmaß an Ernsthaftigkeit, Tiefe und Poesie, wie es ihm wohl wenige zugetraut hätten.
Über seine Liebe zu Manchester, die ihm lange verwehrt wurde, singt BC Camplight in „Deportation Blues“. Das ist düster, verrückt und sprudelt manchmal über vor Ideen.
Auf „The Vegas Job“ sind The Who erstmals nach mehr als 15 Jahren wieder als Quintett zu erleben und gut in Form – fast noch spektakulärer ist die Entstehungsgeschichte der DVD.