Bob Mould – „Patch The Sky“
Kompetent, energisch, sensibel: Bob Mould zeigt auf „Patch The Sky“, wie wunderbar er das Spiel mit Gegensätzen beherrscht.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Plattenkritiken, Rezensionen von Alben, EPs und Singles, Konzertberichte, Listicles, Interviews mit Musikern und Musiktipps.
Kompetent, energisch, sensibel: Bob Mould zeigt auf „Patch The Sky“, wie wunderbar er das Spiel mit Gegensätzen beherrscht.
Marteria hat die größte Stimme des Festivals, Die Fantastischen Vier leben nicht in der Vergangenheit und drei Acts fanden es gar nicht schlimm, dass sie nach 2017 nachsitzen mussten: So war das Highfield 2018.
Eine sehr einnehmende, stimmige und warme Atmosphäre prägt das zweite Soloalbum von Cullen Omori (Ex-Smith Westerns). Seine besondere Stärke ist womöglich sein Hang zum Selbstmitleid.
Carpark North sind in ihrer dänischen Heimat schon lange eine große Nummer. In Deutschland könnte es mit dem Erfolg auch klappen, denn das Trio macht af „Hope“ Poprock für Leute, die Pop nicht verstanden haben und Rock nicht leiden können.
Verstärkt um einen Schlagzeuger sind Uniform noch brachialer geworden. „The Long Walk“ ist so hart, dass man zwischen den Tracks tatsächlich kurz durchatmen muss.
Als „virtuelles Album“ über die drohende Zerstörung der Unterwasserwelt haben Animal Collectiv „Tangerine Reef“ konzipiert. Hört man nur die Musik, bleiben Reiz und Sinn davon verschlossen.
Die Situation von Flüchtlingen stellt Jim Kroft in den Mittelpunkt von „Journeys #3“. Manchmal ist sein Konzept besser als seine Lieder.
Vincent Gross kommt aus der Schweiz und singt vom Leben am Meer. Das ist längst nicht das einzig Seltsame am zweiten Album des 21-Jährigen.
Delta Sleep aus Brighton liefern auf ihrem zweiten Longplayer „Ghost City“ so etwas Math-Rock ohne Angeberei – und ein Konzeptalbum über Gleichschaltung durch Technologie.
Shearwater klingen auf „Jet Plane And Oxbow“ größer, ambitionierter und kraftvoller als je zuvor. Das hat mit Filmmusik zu tun, und mit Achtziger-Helden.
The Wave Pictures hätten wohl gerne vor 60 Jahren gelebt, haben mit „Bamboo Diner In The Rain“ aber trotzdem so etwas wie ein Manifest für die Zukunft gemacht.
Komplex und mit Durchschlagskraft: Wayste aus Leipzig präsentieren auf der Debüt-EP „No Innocence“ ihre Interpretation von Alternative Hardcore.
Minimalismus, eine Ukulele und ein düsterer Blick auf die Gegenwart prägen Lou Barlows „Apocalypse Fetish“.
Mit Phillip Boa und Abwärts geben zwei deutsche Alternative-Ikonen einen Vorgeschmack auf ihre neuen Album. The Coral zeigen, wie leicht sie Klassiker machen können. Und Marsimoto rappt mit Chefket auf Türkisch.
„Someday Everything Will Be Fine“ klingt absichtlich altmodisch und macht große Lust, die Spider Bags live zu sehen.