Seafret – „Give Me Something“
Ausgereift, intensiv und frisch klingt die erste EP von Seafret. Die wichtigste Zutat dafür ist die Chemie zwischen den beiden Mitgliedern des Duos aus dem Nordosten Englands.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Plattenkritiken, Rezensionen von Alben, EPs und Singles, Konzertberichte, Listicles, Interviews mit Musikern und Musiktipps.
Ausgereift, intensiv und frisch klingt die erste EP von Seafret. Die wichtigste Zutat dafür ist die Chemie zwischen den beiden Mitgliedern des Duos aus dem Nordosten Englands.
Flaming Lips + Linear Downfall = Electric Würms. Gemeinsam bringen die bekennenden Experimentalisten eine Space-Religion zur Erde, deren wichtigste Glaubenszutat wohl LSD ist.
Jedes Mal, wenn die Arctic Monkeys sich neu erfinden, ist man erst enttäuscht und liebt sie danach umso mehr dafür. Das könnte bei „Tranquility Base Hotel & Casino“ anders sein.
Sehr ungewöhnliche Klangmischungen prägen das zweite Album von MarieMarie. Sie selbst hat dafür die Bezeichnung „Folktronic-Pop“ erfunden.
Im zehnten Jahr ihres Bestehens erschließen sich Celebration aus Baltimore mit „Albumin“ neue Möglichkeiten.
So poppig wie auf „Be More Kind“ war Frank Turner noch nie. Im harmlosen neuen Sound stecken allerdings eindeutig politische Botschaften wie schon lange nicht mehr.
Als Frontmann von Emperor hat Ihsahn den Black Metal geprägt. Auf seinem Solowerk „Ámr“ gibt er sich etwas softer und deutlich vielseitiger.
Courtney Barnett deutet an, dass auch ihr zweites Album fantastisch wird, die Wahl-Leipzigerin June Cocó entwickelt sich weiter und Dirty Projectors haben wieder Lust auf Gitarren: neue Musik im Mai.
Ihre Wurzeln in Argentinien und ihr Aufwachsen in England besingt Malena Zavala auf ihrem Debütalbum. Die größte Stärke von „Aliso“ ist ihr Bestehen auf künstlerischer Unabhängigkeit.
Sanae Yamada (Moon Duo) hat ihr erstes Soloalbum vorgelegt. „Vive La Void“ ist geprägt von Synthesizern, sphärischem Gesang und einer spukigen Atmosphäre.
Erstmals nach 13 Jahren gibt es neue Musik von Mila Mar. Auch die EP „Haime“ verbindet Ethno und Düsternis und lebt vor allem vom Gesang Anke Hachfelds.
Durch viel Tiefe und Emotionalität bekommen die Tracks von Jon Hopkins auf „Singularity“ eine fast mystische Qualität.
Der spektakulärste Moment auf „The Horizon Just Laughed“ ist eine Pause. Das ist aber keineswegs abwertend für die Kunst von Damien Jurado gemeint.
Raum statt Randale: Für ihr fünftes Album „A Productive Cough“ haben sie Titus Andronicus erfolgreich neu erfunden.
Auch das sechste Album von We Are Scientists zeigt: Das einzige Alleinstellungsmerkmal der Jungs aus Brooklyn ist, dass sie ihre eigene Durchschnittlichkeit ironisch untergraben.