The Beat Escape – „Life Is Short The Answer’s Long“
Eine starke visuelle Komponente prägt das Debütalbum von The Beat Escape aus Montreal.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Plattenkritiken, Rezensionen von Alben, EPs und Singles, Konzertberichte, Listicles, Interviews mit Musikern und Musiktipps.
Eine starke visuelle Komponente prägt das Debütalbum von The Beat Escape aus Montreal.
Alles ein bisschen besser als beim Debüt – das ist das einfache Rezept fürs zweite Album der Forth Wanderers aus New Jersey.
Rock, mit Eingängigkeit, Finesse und Überraschungen: Spielbergs aus Oslo legen mit ihrer ersten EP einen fulminanten Start hin.
„Familiars“, das fünfte Album der Antlers, darf man gerne als Krönung ihres Werks betrachten.
SIND aus Berlin nehmen das Recht heraus, ihre Jugend zu zelebrieren, ohne dabei naiv zu wirken. Das Ergebnis ist eine tolle Digital-Native-Rockplatte.
St. Michael Front aus Hamburg haben auf ihrem Debütalbum „End Of Ahriman“ ein Problem, das vor allem im von ihnen gepflegten Darkpop beträchtlich ist: keine Atmosphäre, keine Intensität und keine Bedrohlichkeit.
Jenny Hval entdeckt den Jazz, Lenny zeigt, wozu Tschechien tanzt, und Janelle Monáe steigert die Vorfreude auf ihr drittes Album: neue Musik im Test.
Sehr intim zeigt sich Alexis Taylor auf seinem neuen Soloalbum. Der Hot-Chip-Mann singt dabei auch über die Musik selbst, mit viel Know-how und beträchtlicher Leidenschaft.
Hearts Hearts aus Wien präsentieren auf ihrem zweiten Album durchweg Songs, die zweigeteilt sind. Manchmal wollen sie auf „Goods / Gods“ aber zu sehr das Besondere.
„Oliver Koletzki, The Early Years“, könnte der Untertitel für das fünfte Album des Künstlers lauten. Auch auf „I am O.K.“ regieren Beat-Begeisterung und Stilsicherheit.
Der deutlichste Effekt auf der ersten EP von Rikas aus Stuttgart ist die Aufforderung zum Tanz, am besten am Strand, auf jeden Fall aber barfuß – und gerne leicht beschwipst.
2011 haben die Flaming Lips einen 24 Stunden langen Song veröffentlicht. 2014 wurde das Werk auf 50 Minuten eingedampft und als „7 Skies H3“ veröffentlicht. Es klingt erstaunlich wenig wahnsinnig.
Eine bleierne Schwere und eine unerschütterliche Gelassenheit liegen über „Ganz normale Songs“. Mit seinem 25. Album ist Tom Liwa wohl im Alterswerk angekommen.
Wanda zeigen im Haus Auensee: Sie stehen trotz Säufer-Gestus und Kettenrauchen nicht für Rebellion, sondern für denkbar konservativen Schlagerkack.
Hedonismus als einzig denkbaren Lebensstil in unseren Zeiten pflegen Confidence Man auf ihrem Debütalbum, Das klingt verdammt cool und sehr spaßig.