New Native – „Asleep“
Wenn Biffy Clyro eine Truppe von Träumern aus Wien wären, könnten sie klingen wie New Native. Das Debütalbum „Asleep“ zieht seine Kraft aus Überzeugung und Gefühl.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Plattenkritiken, Rezensionen von Alben, EPs und Singles, Konzertberichte, Listicles, Interviews mit Musikern und Musiktipps.
Wenn Biffy Clyro eine Truppe von Träumern aus Wien wären, könnten sie klingen wie New Native. Das Debütalbum „Asleep“ zieht seine Kraft aus Überzeugung und Gefühl.
Auch auf dem sechsten Album von The Boxer Rebellion merkt man noch, wie sehr sie von schnellem Ruhm und Beinahe-Asbturz gezeichnet sind.
James Yorkston, Jon Thorne und Suhail Yusuf Khan vereinen auch auf ihrem zweiten gemeinsamen Album mühelos Altes und Neues, Ost und West.
Im Interview kurz vor Ende ihrer aktuellen Tour spricht Lina über ihr Selbstvertrauen auf der Bühne, die Rolle als große Schwester für ihre Fans und ihre Pläne für das Jahr 2038.
Noch persönlicher als zuvor ist Juse Ju auf seinem vierten Album. Seine Fähigkeit zur Analyse richtet sich in „Shibuya Crossing“ auf die Schwächen der Gegner, viel mehr aber auf seine eigenen Fehler.
Intelligente und herausfordernde Tanzmusik mit oft düsterer Ästhetik und viel Sinn fürs Detail gibt es auf dem zweiten Album von Xenia Beliayeva.
Auf ihrem dritten Album zeigen Odd Couple die beste Form der Weiterentwicklung: Sie haben ihre Stärken erkannt und ausgebaut – unter anderem durch ein neues Bandmitglied.
20 Jahre nach ihrem Durchbruch singen Bell Book & Candle erstmals auf Deutsch. Die Texte wissen dabei durchaus zu gefallen, die Musik ist aber kaum zu ertragen.
Kat Frankie zeigt live, dass sie nicht nur eine herausragende Sängerin, sondern auch eine außergewöhnliche Musikerin ist.
Nach dem sehr persönlichen Debüt hat Sumie für ihr zweites Album auch Inspiration außerhalb ihrer eigenen Erfahrung gesucht – und für „Lost In Light“ gefunden.
Die Antwort auf „Why Love Now“ lautet bei den Pissed Jeans: Wir sind alle kaputte, notgeile Dreckschweine.
Fee aus Frankfurt war einmal die Sängerin von NEOH und an der Schwelle zum großen Erfolg. Dann schmiss sie hin und machte solo weiter, zwei Nummern kleiner. Ihrem sehr hübschen ersten Soloalbum hört man das an, allerdings nicht immer auf gute Weise.
Auf dem vierten Album von Peter Kernel gilt: Es geht um Alarm, um Anstacheln und Anderssein. Immer das, was man als nächstes erwartet, passiert auf „The Size Of The Night“ gerade nicht.
Von stoisch bis verspielt reicht das Spektrum auf der neuen EP des Duos I Salute. Wer ADHS-Pop dazu sagen will, liegt vielleicht nicht ganz daneben.
Wie ein Honigbad für die Seele soll diese Platte sein, sagt Duke Garwood. Glücklicherweise packt er als Badezusatz auch Monster, Hass und Kriege in „Garden Of Ashes“.