Gloria – „Da“
Mehr Instrumente, mehr Selbstverständlichkeit: Gloria machen auf ihrem dritten Album auf sehr angenehme Weise ihr Ding.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Plattenkritiken, Rezensionen von Alben, EPs und Singles, Konzertberichte, Listicles, Interviews mit Musikern und Musiktipps.
Mehr Instrumente, mehr Selbstverständlichkeit: Gloria machen auf ihrem dritten Album auf sehr angenehme Weise ihr Ding.
Man musste das Ende von Kettcar befürchten. Nun sind sie zurück, mit neuem Teamgeist und einer wundervoll klugen Platte.
Auf ihrem siebten Album büßt Pink leider einiges von ihrem besonderen Appeal ein. Stattdessen regiert auf „Beautiful Trauma“ die Genügsamkeit.
Nix mit Elektropop: Auf den Spuren von modernen zeitgenössischen Komponisten wie Philip Glass wandelt Dan Deacon auf dem Soundtrack zum „Rat Film“.
Das erste Soloalbum von Liam Gallagher soll eindeutig ein Aufbruch in eine strahlende Zukunft sein. Stattdessen wird es ein Dokument des Stillstands – auch, weil die Messlatte so verdammt hoch liegt.
Attitüde und Inhalt passen beim dritten Album von Wanda weniger zusammen denn je: „Niente“ ist nahe am Schlager und oft unerträglich blasiert.
Die Monsters Of Liedermaching sind auf „Für alle“ am stärksten, wenn sie auf die Tücken des Alltags blicken und sich dabei auch selbst zum Deppen machen.
Viel Wut, reichlich Zynismus und großes Engagement stecken in der Musik von Cassels. „Epithet“ bietet damit ein großartiges Verständnis von Punk.
Extrem abwechslungsreich ist das zweite Album von Seamus Fogarty, erst recht für ein Genre wie (Alt-)Folk. Das Prinzip des Iren hat dabei entscheidenden Anteil: Er schreibt Lieder, und dann versaut er sie.
Auch auf ihrem vierten Album sind Protomartyr aus Detroit zu großer emotionaler Wucht fähig. Es geht auf „Relatives In Descent“ weniger um persönliche Dämonen, sondern um die Suche nach der Wahrheit.
Mit Carsten Friedrichs und Gunther Buskies von der Liga der gewöhnlichen Gentlemen rede ich vor dem Konzert in Leipzig über die Frage, ob Bandkollegen auch Kumpels sein müssen und ob man gute Lieder über Freundschaft schreiben kann.
Wie viel Spaß es machen kann, von erfolglosen Überzeugungstätern unterhalten zu werden, zeigt Die Liga der gewöhnlichen Gentlemen beim Konzert in Leipzig.
Das erste Album von Otherkin aus Dublin zeigt, dass ihr musikalisches Alphabet nur neun Buchstaben hat: Rock’N’Roll.
Zum zehnten Jubiläum des Debütalbums von Oasis gab es „Definitely Maybe“ auf zwei DVDs. Die Special Anniversary Edition erklärt, warum das Album solch ein unmittelbarer Triumph wurde – und wie schwer der Weg dahin dennoch war.
Eine Hälfte Pop, eine Hälfte Experimente: „Pose I + II“ zeigt, dass bei Tim Neuhaus in beiden Fällen gute Songs drinstecken.