JFR Moon – „Moony“
Verweigerung ist das wichtigste Prinzip auf „Moony“. Das Problem dabei: JFR Moon findet dafür keinen Gegner.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Plattenkritiken, Rezensionen von Alben, EPs und Singles, Konzertberichte, Listicles, Interviews mit Musikern und Musiktipps.
Verweigerung ist das wichtigste Prinzip auf „Moony“. Das Problem dabei: JFR Moon findet dafür keinen Gegner.
Kamikaze Girls sind ein Duo aus Leeds. Auf dem großartigen Debütalbum „Seafoam“ zeigen sie, wie man aus Schmerz tolle Rocksongs machen kann.
Selbstverständlichkeit ist eine große Stärke von „I Romaticize“. H. Hawkline klingt auf seinem vierten Album, als habe er sich selbst gefunden und trotzdem noch Lust auf Neues.
Agent Blå kommen aus Göteborg und haben keinerlei Angst davor, Fehler zu machen. „Shoegaze-Death-Pop“ nennt das Quintett den Sound seines Debütalbums.
Eine sehr leidenschaftliche, kreative und eigenständige Form von Punk liefern die Single Mothers auf ihrem zweiten Album „Our Pleasure“ ab.
„Together, yes we can“, heißt eine wichtige Zeile auf dem zweiten Album von Songhoy Blues. Die Band aus Mali zeigt sich weiterentwickelt und optimistisch.
Schluss mit lustig: Depression und Neurosen prägen die Texte von Chastity Belt aus Seattle auf ihrem dritten Album. Dank einer sehr speziellen Ästhetik und dem Versprechen von Hoffnung ist das trotzdem sehr reizvoll.
Folk-Finesse trifft auf Metal-Maloche: Den Kontrast zwischen filigran und brutal spielt Richard Dawson auf „Peasant“ meisterhaft aus.
Lola Marsh aus Israel legen mit „Remember Roses“ ihr Debütalbum vor. Ihre Triebkräfte sind Nostalgie, Folk-Pop und eine Fernsehwerbung.
Mehr Mut, mehr Horizont: Kraftklub zeigen auf „Keine Nacht für niemand“ erneut, dass sie ein unfassbarer Glücksfall für die Musik (und Jugend) des Landes sind.
Feinfühlig im Text und noch opulenter im Sound präsentieren sich Beach Fossils aus New York auf ihrem dritten Album „Somersault“.
Schritt für Schritt tastet sich Josin auf ihrer ersten EP an den passenden Sound heran. Trotzdem klingt „Epilogue“ bereits sehr eigenständig.
Zum 15. Jubiläum der Band haben The Kills ein paar ihrer Songs unplugged aufgenommen. Die EP „Echo Home“ zeigt, wie kraftvoll ihre Musik auch unverstärkt bleibt.
Dass Tobias Jundt alias Bonaparte jemals erwachsen werden würde, hätte man nicht geglaubt. Erst recht nicht, dass dieser Prozess so gut klingen würde wie auf „The Return Of Stravinsky Wellington“.
Ihrer Heimat im beschaulichen Umland von London haben Saint Etienne mit „Home Counties“ ein Denkmal gesetzt. Das Album funktioniert vor allem als Milieustudie.