Hingehört: Fazerdaze – „Morningside“
Die Neuseeländerin Fazerdaze bekommt auf ihrem Debütalbum „Morningside“ reichlich Lieder hin, die in ihrer Gelassenheit fast spektakulär sind.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Plattenkritiken, Rezensionen von Alben, EPs und Singles, Konzertberichte, Listicles, Interviews mit Musikern und Musiktipps.
Die Neuseeländerin Fazerdaze bekommt auf ihrem Debütalbum „Morningside“ reichlich Lieder hin, die in ihrer Gelassenheit fast spektakulär sind.
Auf „Best Troubador“ interpretiert Bonnie „Prince“ Billy die Lieder von Merle Haggard. Das Ergebnis sind sechzehn Beweise dafür, wie schön das Traurigsein klingen kann.
Schöne Stimme, wenig Charakter: Jake Isaac aus London sucht auf seinem Debütalbum „Our Lives“ viel zu oft den kleinsten gemeinsamen Nenner.
Erstaunlich introvertiert zeigt sich Mac DeMarco auf seinem dritten Album. Langweilig wird „This Old Dog“ trotzdem nicht.
Peinlich, gestrig, unaufrichtig: Selbst für die Maßstäbe des Progressive Rock sind An Early Cascade auf ihrem zweiten Album unfassbar selbstgerecht und albern.
Dass Zurückhaltung, Wegducken und Schüchternheit muss noch lange keine Langeweile bedeuten muss, haben Slowdive als erfolglose Pioniere des Shoegaze propagiert. Jetzt hat es auch der Rest der Welt mitbekommen, deshalb gibt es nach 22 Jahren tatsächlich ein neues Album der Engländer.
Zehn Tage am Stück, kleine Besetzung, keine Vorbereitung – aus diesem Konzept macht Puder zwei sehr eigenständige und originelle „Session Tapes“.
An zwei Tagen hat Julia Holter die Stücke von „In The Same Room“ live im Studio aufgenommen. Die Virtuosität und Kreativität ihrer Musik bleibt auch in diesem Rahmen unverkennbar.
Wenige Künstler können so viel Gefühl und Intimität in Computermusik bringen wie Joe Goddard. Das beweist auch das zweite Soloalbum des Hot-Chip-Mannes.
In neuer Besetzung verfeinern Real Estate auf „In Mind“ ihren melancholisch-gitarrenseligen Sound.
Mit viel Souveränität geht Karen Elson ihr zweites Album an. Mit etwas Phantasie kann man auf „Double Roses“ auch ein paar Seitenhiebe auf Exmann Jack White erkennen.
Die Anfangstage der Buzzcocks sind auf „Time’s Up“ dokumentiert. Jetzt wird die Sammlung von Demos neu veröffentlicht.
Beat, Gesang, Bläser, Streicher: in jeder dieser Zutaten steckt auch auf dem dritten Album von San Fermin aus Brooklyn eine besondere Idee.
Alex Luciano und Noah Bowman aus New York sind Diet Cig. Ihr Debüt „Swear I’m Good At This“ zeigt, dass sie Punk nach ihren ganz eigenen Regeln ins Herz geschlossen haben. Ein Höllenspaß.
Die große Klappe von Rappern, das melodische Feingefühl von Pop und die emotionale Urgewalt von Rock vereint K. Flay auch auf ihrem zweiten Album. „Every Where Is Some Where“ ist sagenhaft schlau und extrem unterhaltsam.