Hingehört: Fink – „Sunday Night Blues Club, Vol. 1“
Fink entdeckt auf seinem neuen Album den Blues. Besser gesagt: Er wirft sich hinein.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Plattenkritiken, Rezensionen von Alben, EPs und Singles, Konzertberichte, Listicles, Interviews mit Musikern und Musiktipps.
Fink entdeckt auf seinem neuen Album den Blues. Besser gesagt: Er wirft sich hinein.
Weiblichkeit ist das wichtigste Thema auf dem sechsten Album von Laura Marling. Dabei wollte sie „Semper Femina“ eigentlich aus der Perspektive eines Mannes schreiben.
Vieles auf dem achten Album von M. Ward klingt prototypisch, doch „More Rain“ gönnt sich glücklicherweise auch Extravaganzen.
Die wichtigste Aufgabe für Joy Denalane war auf ihrem neuen Album: Hinterfrage dich selbst! Dabei sind erstaunlich intime Lieder herausgekommen.
Mit neuer Entschlossenheit gehen Frànçois And The Atlas Mountains ihr viertes Album an. Das bringt für „Solide Mirage“ einen weniger verfrickelten Sound und explizit politische Texte mit sich.
Optimismus im Angesicht vieler Widrigkeiten ist das Prinzip von Dude York aus Seattle. Auf seinem Debütalbum „Sincerely“ vereint das Trio putzig und heavy.
Auf ihrem ersten Album „Landmark“ zeigen sich Hippo Campus aus Minnesota im Vergleich zu den vorherigen EPs ungemein gereift.
Attitüde und Aggressivität sowie die Lust auf Provokation und Innovation sind auch auf dem dritten Album von Candelilla die treibenden Kräfte. Das macht „Camping“ herausfordernd, aber auch einzigartig.
Gut gemeint, aber viel zu harmlos: Das zweite Album von Jeden Tag Silvester ist größtenteils hohl, anbiedernd und belanglos.
Die Werkzeuge sind digital, aber das Ergebnis sollte den Hörer niemals kalt lassen. Mit diesem Rezept legen Phantom aus Helsinki ein gelungenes Debüt vor – auch wenn es ihrem Elektropop mitunter an Einzigartigkeit fehlt.
Ausgerechnet die Sehnsucht nach Stille wurde zum Ausgangspunkt für das erste Soloalbum von Peter Silberman (The Antlers). Das zerbrechliche „Impermanence“ ist auch Teil einer Therapie.
Für sein neues Album hatte sich Entrance ein Ziel gesetzt: Er wollte richtige Songs schreiben, nicht bloß Tracks abliefern. Das ist mit „Book Of Changes“ sehr gut und auf sehr klassische Weise gelungen.
Donata Kramarz und Daïm de Rijke alias Nosoyo zeigen auf ihrem Debütalbum „Resonate“ viel Pop-Appeal und ein gutes Gespür für Dynamik.
Nur Trommeln und Gesang – wie soll das funktionieren? Sehr gut, wenn es so schöne und so viele Stimmen sind wie auf dem Debütalbum des Deep Throat Choirs.
Mit „Hard Love“ blick Tim Showalter alias Strand Of Oaks auf Ehekrise, Tod und Exzesse. Trotzdem ist das Album wunderbar positiv und abwechslungsreich.