Amber Arcades – „Fading Lines“
Joy Division in mädchenhaft, Courtney Barnett im Shoegaze-Modus: Die Niederländerin Amber Arcades legt mit „Fading Lines“ ein ebenso faszinierendes wie hübsches Debüt vor.
Manche nennen es Popkultur: Musik, Film, Bücher, Leipzig
Plattenkritiken, Rezensionen von Alben, EPs und Singles, Konzertberichte, Listicles, Interviews mit Musikern und Musiktipps.
Joy Division in mädchenhaft, Courtney Barnett im Shoegaze-Modus: Die Niederländerin Amber Arcades legt mit „Fading Lines“ ein ebenso faszinierendes wie hübsches Debüt vor.
Sam Genders (ehemals bei Tunng) zeigt auf seinem ersten Album als Diagrams: Gute Laune erfordert nicht, den Kopf auszuschalten.
Texte von Nico hat das Soundwalk Collective für „Killer Road“ vertont. Die Stimme von Patti Smith passt wunderbar zu dieser Reflexion über Tod und Verfall.
The Fairweather Band aus Exeter verbindet auf ihrem Debütalbum „Meow“ sehr gekonnt Punk-Spirit mit Komplexität und Pop-Appeal.
Mit nur zwei Songs kommt Elias Krantz auf seinem neuen Album auf eine Spielzeit von 38 Minuten. Die Stärke seiner Instrumental-Tracks: Nie hat man den Eindruck, er tobe sich bloß im Genre-Dschungel aus.
Als könnten es die letzten Lieder ihres Lebens sein: Maria Taylor zeigt auf dem meisterhaften „In The Next Life“, wie wertvoll Können, Wissen und Souveränität sein können.
Vier Lieder ihres jüngsten Albums „Camp Echo“ legen Highasakite nun in akustischen Versionen als EP vor. Das bedeutet vor allem: noch mehr Rampenlicht für Sängerin Ingrid Helene Håvik.
Balance And Composure schaffen es auf ihrem dritten Album, Emo, Eighties-Pop und HipHop-Elemente zu vereinen. Leider geht dabei manchmal die Dynamik flöten.
Raf Rundell (2 Bears) hat mit „The Adventures Of Selfie Boy“ ein kunterbuntes Minialbum gemacht. Aus all seinen Zutaten schlau zu werden, ist nahezu unmöglich.
Chinah kommen aus Dänemark und mixen elektronischen Pop mit R&B-Elementen. Das Ergebnis ist radiotauglich, ohne anbiedernd zu sein.
Mit drei EPs hat sich Jay Daniel aus Detroit einen Namen als Techno-Wunderkind gemacht. Auf seinem ersten Album „Broken Knowz“ lässt er dieses Genre aber bereits hinter sich.
Die Destruktionsmeister Xiu Xiu haben den Soundtrack von „Twin Peaks“ neu interpretiert. Das Ergebnis ordnet sich zwischen Magie, (Alb-)Traum und Halluzination ein.
Mit der EP „The Dream Synopsis“ zeigen die Last Shadow Puppets, was sie auf der aktuellen Tour dazu gelernt haben. Sie betonen aber vor allem: Zu uns gehört nicht nur Schönklang, sondern auch eine biestige Seite.
Auch auf ihrem zweiten Album erweisen sich die Australier von The Trouble With Templeton als große Traditionalisten.
Dass sie mehr zu bieten hat als eine einmalige Stimme beweist Marissa Nadler auch auf ihrem siebten Album „Strangers“